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Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen: 2023 war ein Rekordjahr

Im Jahr 2023 stieg in Deutschland die Produktion von Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen um 5 Prozent auf 16,5 Milliarden Euro. Damit übertraf der fünftgrösste Maschinenbaufachzweig erstmalig die Marke von 16 Milliarden Euro - ein neue Spitzenwert.

Stagnation, Wachstum oder Rückgang – im heterogenen Nahrungsmittelmaschinenbau war 2023 alles drin.

Quelle: Symbolbild Crystal Kwok/Unsplash

Etwa die Hälfte des Produktionswertes entfällt auf Verpackungsmaschinen. Die Unternehmen steigerten im Jahr 2023 die Produktion um 10 Prozent auf knapp 8 Milliarden Euro. Dabei wuchs besonders der Bereich der Getränkeverpackungsmaschinen und legte um 18 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro zu, wie der VDMA Fachverband Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen mitteilt.
Die Produktion der sogenannten anderen Verpackungsmaschinen stieg um 6 Prozent auf 5,2 Milliarden Euro. Ein großer Teil des Umsatzes basierte auf Aufträgen aus dem Jahr 2022, denn 2023 blieb der Auftragseingang eher verhalten. Einer der Gründe war laut Fachverband die Diskussion um die neue EU-Verpackungsverordnung, die zu einer Verunsicherung und Zurückhaltung der Kundenbranchen führte.
Unterschiedliche Entwicklungen im Nahrungsmittelmaschinenbau
Ob Stagnation, Wachstum oder Rückgang – im heterogenen Nahrungsmittelmaschinenbau war 2023 alles drin. Die deutschen Hersteller von Prozesstechnik für die Fleisch- und Proteinverarbeitung bilden die größte Teilbranche innerhalb der Nahrungsmittelmaschinenindustrie. Im Jahr 2022 wurde ein Wachstum von 8 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro erreicht. Dieses hohe Niveau wurde im Jahr 2023 gehalten. Auch die Hersteller von Bäckereimaschinen erzielten 2023 punktgenau den Rekordwert aus 2022 in Höhe von 688 Millionen Euro.
Die hoch spezialisierte Süsswarenmaschinenbranche war in den Corona-Jahren und in Folge des Krieges in der Ukraine sehr stark von Absatzrückgängen betroffen. Im Jahr 2023 stieg die Produktion nun wieder deutlich um 23 Prozent auf 354 Millionen Euro. Hinzu kommen thermische Verfahrensanlagen im geschätzten Wert von 120 Millionen Euro. Von einer weiteren Erholung ist aufgrund von Nachholeffekten auszugehen.
Die Produktion von Getränkeherstellungsmaschinen hingegen sank 2023 um 6 Prozent auf 535 Millionen Euro. Das Minus sei auch dem hohen Referenzwert des Vorjahres geschuldet, so der Fachverband.
Aussichten für 2024
Die generellen Aussichten für die Hersteller von Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen sind laut Fachverband gut, da sie grundsätzlich von einer weltweit steigenden Nachfrage nach Lebensmitteln, Getränken und pharmazeutischen Produkten profitieren. Nach einem starken Exportwachstum im Jahr 2023 in Höhe von 9 Prozent stiegen die Auslandslieferungen von Nahrungsmittelmaschinen und Verpackungsmaschinen auch im 1. Quartal 2024 um 5 Prozent.

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