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Raclette Suisse will Trittbrettfahrer in Pflicht nehmen

Käsereien, die Schweizer Raclette produzieren, sollen sich auch an der Finanzierung der Marketingmassnahmen von Raclette Suisse beteiligen. Der Verein beantragt deshalb beim Bund die Allgemeinverbindlichkeit für die Marketing-Beiträge.

Die Produktion von Schweizer Raclette lag letztes Jahr mit 16'711 Tonnen praktisch auf dem Vorjahresniveau.

Quelle: Raclette Suisse

Raclette ist beliebt. Viele Schweizer Käsereien sind in den letzten Jahren in die Produktion von Raclette eingestiegen, ohne Mitglied von Raclette Suisse zu werden. Damit profitieren sie zwar von den Marketingmassnahmen des Vereins, zahlen dafür aber keinen Rappen. Damit soll nun Schluss sein. Die Vereinsversammlung von Raclette Suisse hat am 19. Juni beschlossen, beim Bund die Allgemeinverbindlichkeit für die Marketing-Beiträge zu beantragen, wie der Verein mitteilt. Andere Branchen- und Produzentenorganisationen wie Emmentaler Switzerland, der Schweizer Bauernverband oder Gallosuisse kennen diese Allgemeinverbindlichkeit bereits.
Stimmt der Bund dem Antrag zu, müssen künftig alle Raclette-Produzenten einen Marketingbeitrag an Raclette Suisse zahlen. Letztes Jahr zahlten Raclette-Suisse-Mitglieder einen Mitgliederbeitrag von zwei Rappen pro Kilogramm Milch, die zu Raclettekäse verarbeitet wurde.
Vorstand erweitert und neues Mitglied
Als Ersatz für das langjährige Vorstandsmitglied Walter Aeschlimann wurde neu Dominik Stutz als Vertreter der Emmi in den Vorstand gewählt. Frédéric Métrailler wechselt im September 2024 zur Translait. Er wird neu als Milco-Vertreter im Vorstand mitwirken. Als neuer Cremo-Vertreter wählte die Vereinsversammlung Patrik Th. Onken. Dadurch zählt der Vorstand neu sieben statt sechs Mitglieder.
An der Vereinsversammlung wurde die Käserei Blanc Meyrat SA in Villars-Burquin einstimmig in den Verein aufgenommen. Damit zählt der Verein Raclette Suisse neu 41 Mitglieder.
Produktion stabil, Konsum leicht rückläufig
Die Produktion von Schweizer Raclette lag letztes Jahr mit 16'711 Tonnen praktisch auf dem Vorjahresniveau (-0.2%). Die Exporte gingen um 76 Tonnen zurück auf total 3188 Tonnen (-2.4%). Mit Abstand der wichtigste Exportmarkt ist Deutschland. Der Privatkonsum von Raclette in der Schweiz sank letztes Jahr im Vergleich zu 2022 von 8151 Tonnen auf 7978 Tonnen (-2%).
2024 ist für den Raclettekäse gut angelaufen. Die Produktion von Januar bis April lag mit 4844 Tonnen fast fünf Prozent über der Vorjahresperiode. Die Exporte stiegen im gleichen Zeitraum um 0,5 Prozent.

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