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TK-Kost: -15 Grad spart Energie und schadet dem Produkt nicht

Die Standardtemperatur für tiefgekühlte Lebensmittel von -18 auf -15 Grad zu erhöhen, senkt den Energieverbrauch von Tiefkühlkost um 10 Prozent - ohne Abstriche bei Sicherheit und Qualität. Das zeigt eine neue Studie. TK-Hersteller Nomad Foods zieht daraus die Konsequenzen.

Auch bei -15 Grad bleiben Tiefkühllebensmittel sicher und gut.

Quelle: Iglo Deutschland

Durch die Lagerung von Tiefkühlkost bei -15 °C anstelle des aktuell geltenden EU-Industriestandards von -18 °C kann der Energieverbrauch der Gefrierkette um 10 bis 11 Prozent gesenkt werden, ohne die Lebensmittelsicherheit, die Textur, den Geschmack oder den Nährwert eines Produkts zu beeinträchtigen. Das ist das Fazit einer achtzehnmonatigen Studie, die der Tiefkühlhersteller Nomad Foods (die Muttergesellschaft von Iglo) zusammen mit der Lebensmittelwissenschafts- und Technologieorganisation Campden BRI durchgeführt hat.
In der Studie wurden neun Tiefkühlprodukte einbezogen: Geflügel, panierter Fisch, Naturfisch, Gemüse, pflanzenbasierte Alternativprodukte und Pizza. Zudem wurden vier Temperaturen (von -18 °C bis -9 °C) getestet und deren Auswirkungen auf acht Schlüsselbereiche, darunter Lebensmittelsicherheit, Textur, Ernährung, Energieverbrauch sowie Effekte im Bezug auf die Verpackung erhoben, wie Iglo Deutschland in einer Mitteilung schreibt. Nach achtzehn Monaten hätten die Ergebnisse keine signifikante Veränderung der Produkte bei einer Veränderung der Mindesttemperatur von -15 °C gegenüber -18 °C gezeigt. Lediglich bei einigen pflanzlichen Produkten, deren Mindesthaltbarkeitsdatum bereits überschritten war, habe ein Rückgang des Vitamin-C-Gehalts beobachtet werden können.
Nomad Foods tritt als erster Lebensmittelhersteller «Move to -15°C» bei
Nomad Foods ist laut eigenen Angaben der erste Lebensmittelhersteller, der sich der Initiative «Move to -15°C» angeschlossen hat. Die 2023 ins Leben gerufene weltweite Branchenkoalition zielt darauf ab, die Temperaturstandards für Tiefkühlkost neu zu setzen, um Treibhausgase zu reduzieren, die Kosten in der Lieferkette zu senken und die globalen Lebensmittelressourcen zu sichern. Die Initiative wurde nach der Veröffentlichung des «Three Degrees of Change»-Berichts gegründet, der aufzeigte, dass sich eine Erhöhung auf -15 Grad positiv auf die Umwelt auswirkt (foodaktuell berichtete).
Allerdings bedürfe eine Veränderung der Tiefkühllagertemperaturen sowohl einer Anpassung der europäischen Regularien als auch eine branchenweite Zusammenarbeit, heisst es in der Mitteilung. Deshalb ruft Nomad-Foods-CEO Stéfan Descheemaeker nun andere Tiefkühlkosthersteller auf, sich der Bewegung anzuschliessen.

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