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Kein weiteres Geld von der Migros für Cargo sous terrain

Beim Gütertransportprojekt Cargo sous terrain ist weiterhin Feuer im Dach: Nachdem das von Grossunternehmen wie Migros, Coop, Post oder Swisscom getragene Projekt diese Woche ankündigte, den Chef auszuwechseln und die Planung tiefgreifend zu überprüfen, springt nun die Migros ab.

Die Zukunft der geplanten Gütermetro ist ungewiss.

Quelle: zVg

Das berichtet die «NZZ am Sonntag». Die potenzielle Hauptkundin und Grossaktionärin wird für die weitere Planung des Vorhabens «kein zusätzliches Geld bereitstellen», wie ein Sprecher sagte. Das Gleiche gilt für die danach anstehenden Investitionen in den Bau des Tunnels. «Die Migros wird sich daran nicht beteiligen», so der Sprecher.
Stefan Schraner, CEO ad interim von Cargo sous terrain, sagte, das sei keine Überraschung, sondern seit Jahren bekannt. Man sehe Migros wie auch Coop nicht als Finanzinvestoren für den Bau, sondern als künftige Kunden. Für den Bau und Betrieb des Projekts bestehe Interesse bei institutionellen Investoren.

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