Barriere aus Baumrinde
Aus Resten der Korkeiche entwickelt das Fraunhofer-Institut IVV eine Barriereschicht für biobasierte Verpackungsmaterialien.
Das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV in Freising hat ein Extraktionsverfahren entwickelt, mit dem hydrophobe Moleküle aus Rückständen der Korkeiche gewonnen werden können. Diese wirken als natürliche Barriereschichten gegen Feuchtigkeit. Das IVV arbeitet dafür mit vier Universitäten zusammen, im Rahmen des Projektes «BioBarriere4Fiber», das vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wird, wie das Portal «Packaktuell» berichtet.
Das IVV entwickelt derzeit mehrere Formulierungen mit den extrahierten Molekülen, um funktionelle, versiegbare und verarbeitbare Beschichtungsmaterialien für Papiersubstrate zu erhalten. Falls diese erfolgreich umgesetzt und angewandt werden können, wären biobasierte Wasserdampfbarrierebeschichtungen möglich.