05.07.2023
Valora gibt Gas im Laugenbackwarengeschäft
Die Valora Tochter Ditsch nimmt die Produktion in einem neuen, hochmodernen Werk in Cincinnati, USA auf. Gleichzeitig plant der Weltmarktführer im Laugenbrezelgeschäft auch in Deutschland die Kapazitäten zu erweitern.
Im November 2024 nimmt die Valora Tochter Ditsch die Produktion in einem neuen, hochmodernen Werk in Cincinnati, USA, auf. Parallel dazu plane Ditsch, die Kapazitäten auch am Produktionsstandort Deutschland zu erweitern, um der stark wachsenden globalen Nachfrage nach Laugenbackwaren gerecht zu werden, wie Valora in einer Mitteilung schreibt. Man wolle als Valora Gruppe, die mittlerweile zum mexikanischen Konzern Femsa gehört (Fomento Económico Mexicano, S.A.B. de C.V.) gehört, die Position als Weltmarktführerin in der Herstellung von Laugenbackwaren unterstreichen.
Das Traditionsunternehmen Ditsch ist auf die Herstellung von Laugenbackwaren spezialisiert, wie die klassische deutsche Brezel und innovative Neuheiten wie die «Pretzel Bites» in den USA. Die weltweite Nachfrage nach Laugenbackwaren hat über die letzten Jahre stetig zugenommen. Über 900 Millionen Backwaren verkaufte das Unternehmen im vergangenen Jahr. Valora-Ditsch stärke mit der Investition von über 60 Millionen Euro in das zweite Werk in Cincinnati seine führende Marktposition. Man habe damit die Voraussetzungen geschaffen für weiteres Wachstum, wie es weiter heisst. Die Anlage, die mit fortschrittlichsten Produktionstechnologien betrieben wird, verfüge über genügend Kapazität, um das derzeitige Produktionsvolumen von Laugenbackwaren mittelfristig zu verdreifachen
Auch im deutschen Markt steigt die Nachfrage nach hochwertigen Laugenbackwaren weiter an. Um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, plant Ditsch Kapazitätserweiterungen am Produktionsstandort Oranienbaum bis Ende 2025. Am Standort Mainz werden Gebäude und Produktion schrittweise optimiert, um den steigenden Marktanforderungen gerecht zu werden. Die Valora Tochter wird über 30 Millionen Euro in die Modernisierung und Kapazitätserweiterung der bestehenden deutschen Standorte investieren.