Das Werk im französischen Chateaubriant will Tetra Pak beibehalten.
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Tetra Pak hat ein Informations- und Konsultationsverfahren eingeleitet, das zur Einstellung der Tätigkeit von Papeteries de Dijon SAS und zur Schliessung der Produktionsstätte in Longvic, einem Vorort von Dijon, führen könnte. Ein Sprecher von Tetra Pak erklärte auf Anfrage, dass auch ein Verkauf der Fabrik in Betracht gezogen wird. 207 Angestellte sind betroffen. «Tetra Pak verpflichtet sich, die betroffenen Mitarbeiter mit der größten Aufmerksamkeit zu behandeln», versicherte der Konzern in einer Erklärung.
Tetra Pak produziert in Dijon Kartonverpackungen für flüssige Lebensmittel. Die Fabrik habe in den letzten Jahren mit sinkenden Mengen und steigenden Produktionskosten zu kämpfen gehabt, erklärte der Konzern. Die Situation sei «nicht mehr tragfähig» sei. Laut Tetra Pak ist das Produktionsvolumen in der Fabrik in Dijon zwischen 2019 und 2023 um 15 Prozent zurückgegangen. Die Auslastung der Anlage sank im selben Zeitraum von 71 auf 65 Prozent. Gleichzeitig seien Rohstoff- und Energiekosten gestiegen. Damit seien die Produktionskosten am Standort Dijon zwischen 2019 und 2023 um fast 25 Prozent gestiegen.
Die Produktion soll jetzt auf andere europäische Werke von Tetra Pak aufgeteilt werden. Tetra Pak bekräftigte in seiner Mitteilung jedoch die «Verbundenheit mit dem französischen Markt». Man werde den Hauptsitz in Puteaux bei Paris sowie die Standorte in Châteaubriant (Loire Atlantique) und Le May-sur-Èvre (Maine-et-Loire) beibehalten.