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Groupe Minoteries mit sinkendem Umsatz

Die Mühlengruppe spürt den schrumpfenden Müllereimarkt in der Schweiz. Der Umsatz der Gruppe sank letztes Jahr um 2,1 Prozent auf 145 Millionen Franken.

Nach Jahren des Wachstums muss die Groupe Minoteries SA (GMSA) mit einem schlechteren Jahresergebnis 2024 zurechtkommen. Das Geschäftsjahr 2024 sei in einem schrumpfenden Schweizer Müllereimarkt von ungünstigen Faktoren geprägt gewesen, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung. Überkapazitäten in der Branche, steigende Getreidepreise und eine schlechte Ernte hätten den Markt unter Druck gesetzt. Die GMSA musste einen Umsatzrückgang von 2,1 % auf 145 Millionen Franken hinnehmen. Im Vorjahr betrug der Umsatz noch 148 Millionen. Dieser Mengenrückgang und die höheren Rohstoffpreise würden die Bruttomarge erheblich belasten.
Die Personalkosten seien trotz einer Lohnerhöhung von 2 % stabil geblieben, schreibt das Unternehmen weiter. Dagegen seien die Betriebskosten um 1,8 % gestiegen. Dies wegen erhöhtem Energieverbrauch, steigenden Versicherungsprämien und zusätzlicher Analyseaufwände. Unter dem Strich resultierte ein um 15 Prozent tieferer Reingewinn von 5,4 Millionen Franken.
Trotz dieser angespannten Marktlage schlägt der GMSA-Verwaltungsrat eine unveränderte Dividende von 11 Franken pro Aktie vor. 2025 dürfte die Müllereibranche weiter an Menge verlieren und sich auf einem neuen Referenzniveau stabilisieren. Mittelfristig seien strukturelle Anpassungen erforderlich, heisst es weiter. Denn die Mühlengruppe wendet 70 % des Umsatzes für Rohstoffe auf und gleichzeitig bestehen hohe Fixkosten. Die GMSA wolle weiterhin Einsparpotenziale suchen und flexibel auf Marktveränderungen reagieren. Denn ohne unerwartete Ereignisse würden der Umsatz und das EBIT auch 2025 unter Druck stehen.

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