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Hero-Gruppe mit gutem Ergebnis

Die Hero-Gruppe realisierte im letzten Geschäftsjahr ein starkes Wachstum und einen höheren Gewinn.

Rob Versloot ist zufrieden mit dem Geschäftsgang.

Quelle: zVg

Die Hero Gruppe setzte 2024 ihr Wachstum fort: Der Nettoumsatz stieg auf 1,25 Milliarden Franken – ein organisches Plus von 9,7 %. In den beiden Vorjahren lag das Wachstum bei 10,9 % bzw. 12,5 %. Das operative Ergebnis (EBIT, bereinigt um Transformationseffekte) kletterte von 57,8 auf 63,3 Millionen Franken. Besonders deutlich fiel der Anstieg beim Reingewinn aus: 36,5 Millionen gegenüber 11 Millionen im Vorjahr – damals stark belastet durch Transformationskosten.
«Im dritten Jahr in Folge können wir ein starkes Wachstum verzeichnen», wird CEO Rob Versloot in einer Mitteilung zitiert. Hero habe 2024 nicht nur finanziell überzeugt, sondern auch Marktanteile in den meisten Kernkategorien und Ländern ausgebaut. Wichtige Schritte im laufenden Transformationsprozess, darunter die Schliessung und der Verkauf von zwei Produktionsstandorten, seien erfolgreich umgesetzt worden. «Unsere strategischen Entscheidungen der vergangenen Jahre zahlen sich aus», so Versloot. Die umsatzstärkste Sparte blieb Baby- und Kleinkindnahrung mit einem Anteil von 39 %, gefolgt von natürlichen Brotaufstrichen (20 %) und gesunden Snacks (17 %). Letztere verzeichneten ein zweistelliges organisches Umsatzwachstum von 17,2 % bei einem Volumenzuwachs von 12,2 %. Zum Beispiel setzte auch die zur Gruppe gehörenden Schwartauer-Werke (Konfitüren) mit rund 416 Millionen Euro 8 Prozent mehr um als im Vorjahr. Schwartau investierte zudem kürzlich 25 Millionen Euro in eine neue Anlage zur Riegelproduktion. Laut lz-net.de sei die Investition durch die anhaltende Dynamik im Riegel-Geschäft veranlasst worden.
Für den Finanzchef Karsten Boyens ist die Verbesserung der Bruttomarge auf 32,1 % (Vorjahr: 31,0 %) laut Mitteilung sehr wichtig. Es sei das Ergebnis von Effizienzgewinnen in der Lieferkette, einer konsequenten Preisstrategie und einer Portfolioverschiebung hin zu margenstärkeren Kernkategorien.

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