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Der Käsekonsum in der Schweiz ist gestiegen

Letztes Jahr haben die Menschen in der Schweiz pro Kopf mehr Käse gegessen als 2023. Spitzenreiter sind dabei Frischkäse wie Mozzarella und Quark.

Im Jahr 2024 wurden in der Schweiz 210’281 Tonnen Käse aus dem In- und Ausland konsumiert. Das sind 5403 Tonnen mehr als im Vorjahr. Somit verbrauchte jede in der Schweiz ansässige Person im Durchschnitt 23,13 Kilogramm Käse. Das entspricht einem Mehrkonsum von 390 Gramm (+1.7%). Das geht aus den Zahlen hervor, die die Schweizer Milchproduzenten (SMP) in ihrem aktuellen Marktlagebericht vom Donnerstag publiziert haben.
Die Zahlen zeigen, dass sich die Essgewohnheiten verändern. So werden mittlerweile 9 der 23 Kilogramm in Form von Frischkäse wie Mozzarella und Quark konsumiert. Das sind 39 Prozent des Käseverbrauchs in der Schweiz. 2014 lag der Konsum von Frischkäse noch bei 7 Kilogramm pro Kopf, wie die SMP schreiben.Der Pro-Kopf-Konsum von Halbhartkäse wie Appenzeller, Tilsiter oder Raclette liegt nach dem Rückgang im vergangenen Jahr wieder bei 6.4 Kilogramm, was dem Niveau der Vorjahre entspricht. Extrahartkäse konsumierten die Menschen mehr, Fertigfondue wurde weniger verzehrt. Insgesamt liegt der Inlandanteil bei 62.8 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einer Abnahme von 1.1 Prozentpunkte (siehe auch Grafiken in der Bildergalerie).
Milchproduktion leicht rückläufig
Der Marktlagebericht liefert zudem die aktuellen Zahlen für den Januar 2025. Die Milchproduktion ging im Vergleich zum Januar 2024 um 0,6 Prozent zurück auf 279’983 Tonnen. Die Milch wurde vermehrt in Molkereiprodukte und Käse verarbeitet; sowohl die Käseproduktionsmenge (+3.4%) als auch Käseexport (+4.9%) und Käseimport (+4.6) sind gestiegen, während die Butter- und Milchpulverproduktion gegenüber dem Vorjahresmonat stark eingebüsst haben: Die Butterproduktion ging um 9 Prozent zurück, die von Magermilchpulver um rund 20 Prozent und die von Vollmilchpulver um 40 Prozent.

Milchwirtschaftliches Museum

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