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Mooh: Not macht erfinderisch

Für die Milchproduzentenorganisation Mooh war das Jahr 2024 herausfordernd: Aufgrund massiver Mengenverluste bei Hauptkunden musste die Genossenschaft kurzfristig neue Absatzkanäle erschliessen.

Am 9. April 2025 fand die 9. Generalversammlung der Mooh-Genossenschaft in Brunegg statt.

Quelle: zVg

Die drei Milchverarbeiter Hochdorf, Cremo und Elsa kauften letztes Jahr zum Teil deutlich weniger Milch bei der Milchproduzentenorganisation Mooh ein, wie aus dem Geschäftsbericht 2024 von Mooh hervorgeht. Angesichts dieser Mengenverluste musste Mooh im Jahr 2024 für rund 50 Millionen Kilogramm Milch neue Absatzmöglichkeiten suchen - und fand sie in der eigenen Käseproduktion und in der Magermilchpulverherstellung für die eigenen Milchproduzenten.
Konkret stellte Mooh im Tochterbetrieb, der Käserei Laubbach, mehr Käse her. 26 Millionen Kilogramm Milch wurden verarbeitet. Vor allem im ersten Halbjahr habe man an sieben Tage die Woche an der Kapazitätsgrenze gearbeitet, heisst es im Jahresbericht. Auch in zwei weiteren Partnerkäsereien liess Mooh im Lohnauftrag Käse herstellen. Den Käse exportierte Mooh selber.
Zudem liess Mooh erstmals während der Milchspitzen von März bis Mai auf eigene Rechnung Magermilchpulver herstellen, das die Milchproduzenten in den eher milchknappen Sommermonaten als verbilligtes Kälbermilchpulver beziehen konnten. Damit habe man den Milchpreis für die Genossenschafter und alle Schweizer Milchproduzenten trotz des vorübergehend grossen Mengenüberschusses nahezu auf Vorjahresniveau stabil halten können, heisst es weiter.

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