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Nutriswiss AG eröffnet neues Sensorik-Labor

Nutriswiss AG will ihre sensorische Qualitätssicherung mit der Inbetriebnahme eines völlig neu eingerichteten Sensorik-Labors auf ein zukunftsfähiges Fundament stellen.

Quelle: ZHAW Wädenswil

Ob Öle und Fette als geschmacklich einwandfrei und angenehm empfunden werden, basiert auf einer Vielzahl sensorischer Reize. Den wichtigsten Einfluss üben Geruch und Geschmack aus. Die Nutriswiss AG stellt ihre sensorische Qualitätssicherung daher jetzt mit der Inbetriebnahme eines völlig neu eingerichteten Sensorik-Labors auf ein zukunftsfähiges Fundament, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt.
Nach der Zertifizierung des aktuellen Standards FSSC 22000 für Managementsysteme für Lebensmittelsicherheit in der Lebens- und Futtermittelindustrie sowie der Erteilung aller erforderlichen Genehmigungen durch die Gemeinde Lyss nimmt das neu eingerichtete Sensorik-Labor der Nutriswiss AG Anfang Mai seine Arbeit auf. Laborleiterin Michèle Béatrice Suter freue sich, ihrem Verkoster-Panel im neuen Sensorik-Labor optimale Bedingungen bieten zu können, wie es weiter heisst. Die Räumlichkeiten würden eine Probenbeurteilung unter völlig neutralen Bedingungen ermöglichen, auch mögliche Störungen, beispielsweise durch Geruchseindrücke von ausserhalb seien ausgeschlossen. Und Geschäftsführer Martin Mäder wird zitiert: «Gerade raffinierte Speiseöle sollen möglichst neutral schmecken».
Das neue Labor teilt sich auf in die Vorbereitungsküche mit Kühl- und Wärmeschränken zur Aufbewahrung, Vorbereitung und Vortemperierung von Proben und das eigentliche Degustationslabor. Es bietet acht separate, gegenseitig nicht einsehbare Verkostungsplätze, um eine Beeinflussung der Panelisten von aussen zu verhindern. Jeder Platz hat ein eigenes Wasserbad zur exakten Temperierung der Proben. Die Räume sind klimatisiert und werden mit gefilterter, geruchsneutraler Luft belüftet. Mittels Speziallampen können unterschiedliche Lichtfarben erzeugt werden, so dass immer eine einheitliche Beleuchtung gewährleistet ist und der Einfluss von Tageslicht oder anderen optischen Reizen ausgeschlossen wird. Auch Rotlicht kann genutzt werden, um den Einfluss der Produktfarbe auf die Wahrnehmung zu eliminieren.
Zwei Mal täglich werden jetzt im Panel mit bis zu acht Personen die Öle und Fette der Nutriswiss degustiert. Derzeit werde ein Schulungskonzept erstellt, um die Fähigkeiten der Panelisten bei der Erkennung von Fehlgeschmäckern und Qualitätsmerkmalen kontinuierlich zu verbessern und weitere Sensorik-Fachleute auszubilden. Auch Kollagenpeptide der benachbarten Swiss NutriFine AG sollen im Sensorik-Labor beurteilt werden. Die gemeinsame Nutzung der Einrichtung schaffe Synergien bei Kosten, Organisation und Know-how-Transfer innerhalb der Centravo-Gruppe, wie Nutriswiss schreibt.

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