5

Um ohne Wartezeit zum Artikel zu gelangen, benötigen Sie ein Abonnement.

Bereits registriert oder Abonnent:in?

Login

Jetzt Abo abschliessen

Probe Abo

Kostenlos

Geniessen Sie für einen Monat kostenlos alle Vorzüge eines Premiumabos.

Premium

ab CHF 98.–/Jahr

Online

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Online-Beiträgen.

mit Papierrechnung ab 123.–

Premium Plus

ab CHF 170.–/Jahr

Online

Print

Uneingeschränkter Onlinezugang

Plus monatlich das gedruckte Magazin im Briefkasten.

mit Papierrechnung ab 195.–

Parlamentskommissionen wollen Stopfleber-Importe reduzieren

Der Import von Stopfleber und anderen Produkten aus der Stopfmast soll reduziert werden. Dieser Meinung sind die beiden zuständigen Parlamentskommissionen. Nun kann mit der Ausarbeitung eines Gegenvorschlags zur Stopfleber-Initiative begonnen werden.

Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats (WBK-S) hat dazu einstimmig grünes Licht gegeben, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. Die zuständige Nationalratskommission will demnächst mit der Ausarbeitung des Gegenvorschlags beginnen.
Die Volksinitiative «Ja zum Importverbot für Stopfleber (Stopfleber-Initiative)» will die Einfuhr von Stopfleber und Stopfleberprodukten mit einer Änderung der Bundesverfassung verbieten. Hinter dem Volksbegehren stehen Tierschutzorganisationen.
Im Bundesrat und im Parlament stösst das Anliegen der Initiantinnen und Initianten auf Zustimmung, nicht aber ein Importverbot, weil ein solches mit den Regeln der Welthandelsorganisation nicht vereinbar wäre. Die Landesregierung will stattdessen auf dem Verordnungsweg eine Deklarationspflicht für Produkte aus der Stopfmast einführen, um Transparenz für die Konsumierenden zu schaffen.
Stopfen in der Schweiz verboten
Die beiden zuständigen Parlamentskommissionen wollen noch etwas weitergehen und neue gesetzliche Regeln zu Stopfleber-Importen aufstellen. Gemäss den definierten Eckwerten des Gegenvorschlags sind «zusätzliche einfuhrbeschränkende Massnahmen» vorgesehen für den Fall, dass die Stopfleber-Importe für gewerbsmässige Zwecke fünf Jahre nach dem Inkrafttreten der Deklarationspflicht nicht deutlich zurückgegangen sind.
Ohne Gegenstimme verlangt die Ständeratskommission zusätzlich, dass der Bundesrat mehr Spielraum bei den zu definierenden Massnahmen erhält. Die Landesregierung solle - sofern nötig - «weitergehende Massnahmen bis hin zu einer qualitativen Importbeschränkung» vorschlagen.
In der Schweiz ist das Stopfen von Hausgeflügel seit mehr als vierzig Jahren verboten. Das Verzehren der Foie gras, der Stopfleber, ist in der Romandie als Tradition weiter verbreitet als in der Deutschschweiz. In der Weihnachtszeit wird aber auch in der Deutschschweiz Foie gras gegessen.

Wichtige Nachricht verpasst?

Nicht wenn Du den kostenlosen Newsletter abonniert hast.

Datenschutz