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Pistor eröffnet Oschweizer-Zentrale

Der Grosshändler Pistor eröffnet seine Ostschweizer Verteilzentrale in Sennwald. Täglich sollen von dort aus bis zu 85 Tonnen Lebensmittel verteilt werden.

«Seit heute früh wird ab der neuen Verteilzentrale in Sennwald ausgeliefert». Dies schreibt Bäckerei- und Detailhandelszulieferer Pistor in einer Medienmitteilung. Von Sennwald aus im Rheintal will Pistor die Ostschweizer Kundschaft, Bäckereien, Gastronomiebetriebe und den Gesundheitsmarkt, mit täglich bis zu 85 Tonnen Lebensmittel und Waren beliefern.
Nach einer Bauzeit von rund einem Jahr hat die neue Pistor-Verteilzentrale ihren Betrieb aufgenommen. Der Start habe reibungslos geklappt, wird Pistors Logistikleiter Richard Betschart zitiert. Man habe dank der stetigen Investitionen in die Infrastruktur die zuverlässigste und effizienteste Lieferkette zur Hand, die es am
Grosshandelsmarkt gebe. So soll es die Verteilzentrale Ostschweiz ermöglichen, kürzere Wege und eine nachhaltige Belieferung zu gewährleisten. Zum Beispiel würden die Waren über Nacht per Zug vom Hauptsitz in Rothenburg nach Sennwald transportiert, bevor sie mit Lastwagen weiterverteilt werden. Dies spare jährlich über 400'000 Strassenkilometer ein, wie es weiter heisst.
Das Unternehmen baute das Gebäude aus Holz, was 670 Tonnen CO2 verhindert habe. Weiter wurde eine Solaranlage, ein Erdspeicher sowie eine Regenwasser-Waschstrasse für die Last- und Bahnwagen in Betrieb genommen. Pistor will ab Sennwald mit 21 Mitarbeitenden und 14 Lastwagen ein tägliches Ausliefervolumen von bis zu 85 Tonnen erreichen. Drei der 14 Lastwagen werden elektrisch angetrieben - eine Zahl, die in den nächsten Jahren auf acht steigen soll. Das Unternehmen investiert seit Jahren in E-Mobilität.

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