Trotz viel Milch im April bleibt die Milchproduktion in den ersten vier Monaten unter dem Vorjahr.
Quelle: Symbolbild Pixabay
Im April 2025 wurde in der Schweiz so viel Milch gemolken wie seit Mai 2021 nicht mehr. Aufgrund der Witterung und der Futterqualität stieg die Milchproduktion auf 314’892 Tonnen, ein Plus von 2,2 Prozent zum Vorjahresmonat. Die Biomilchproduktion nahm im April gar um 3,8 Prozent auf 27’696 Tonnen zu, wie aus dem aktuellen Marktlagebericht der Schweizer Milchproduzenten (SMP) hervorgeht. Die kumulierte Milchproduktion von Januar bis April liegt allerdings mit 1'162’628 Tonnen leicht (-0,7%) unter dem Vorjahr.
Die kumulierte Käseproduktion von Januar bis April beträgt 69’447 Tonnen, das sind 3,5 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Das mengenmässige Wachstum findet weiterhin ausserhalb der Sortenkäse statt. Die kumulierte Produktion der Sortenkäse liegt 1,6 Prozent unter der Vorjahresperiode. Die übrigen Käse konnten ihre Produktion um 7,1 Prozent steigern.
Die kumulierte Milchverwertung von Januar bis April 2025 betrug 299’284 Tonnen Milchäquivalente, die zu Konsummilch, Konsumrahm, Jogurt und übrige Molkereiprodukte inklusive Speiseeis verarbeitet wurden. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einer Zunahme von 6100 Tonnen oder plus 2,1 Prozent.
Den Marktlagebericht können Sie
hier runterladen.