Freiburger Staatsrat stoppt Bauprojekt in Grangeneuve
Weil die Integration einer Käserei in ein historisch geschütztes Gebäude nicht mit vertretbaren Kosten realisierbar ist, stoppt die Freiburger Regierung das Renovationsprojekt in Grangeneuve.
Die Freiburger Regierung hat in ihrer Sitzung vom 4. Juli entschieden, das Projekt «Grange Neuve», ein Renovationsprojekt beim Landwirtschaftlichen Institut Grangeneuve, zu stoppen. Geplant war gemäss dem im Frühjahr 2023 veröffentlichten Projekt eine Anpassung des historischen Baus aus dem Jahr 1262 und des Stalles von Anfang 20. Jahrhundert an die aktuellen Bedürfnisse. Im historisch geschützten Gebäude sollte eine Käserei integriert werden. Geplante Gesamtkosten: 30 Millionen Franken. Anfang 2025 hätten die Bauarbeiten beginnen sollen.
Letzteres sei «nicht mit angemessenen Kosten möglich», schreibt der Staatsrat. Das Vorprojekt habe gezeigt, dass eine Integration der Käserei in die bestehenden Gebäude zu «extrem hohen Kosten» führen würden. Deshalb wurde auch das Mandat der Gewinnergruppe des Studienauftragsverfahrens beendet.
Der Staatsrat habe auf Anregung der involvierten Direktionen eine Neufassung des Projekts genehmigt, heisst es weiter. In der Neufassung soll geprüft werden, ob das Bauernhaus abgerissen wird.