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«Die Zeit drängt», schreibt die Berner Zeitung (BZ) in der Ausgabe von heute Montag, 14.7.25. Bis Ende Jahr muss das für den Discounter vorgesehene Land umgezont sein. Sonst falle der Kaufvertrag mit der heutigen Besitzerin dahin und das Projekt könne am Ende doch noch platzen. Schon zweimal hat Roggwil über das geplante Verteilzentrum von Lidl abgestimmt, mehrere Instanzen haben in dieser Sache Beschwerden abgearbeitet – und das Vorhaben letztlich bewilligt.
Gebaut werden kann laut BZ trotzdem nicht, denn der Discounter und die Gemeinden Murgenthal und Rothrist im nahen Kanton Aargau sind noch immer uneins, ob die Dörfer an der Strasse zur Autobahn den zusätzlichen Lastwagenverkehr wirklich verkraften. Zurzeit liegt das Dossier beim Bundesgericht, das das Verfahren Mitte April sistiert hat. Beide Seiten haben nun bis Ende Oktober Zeit, sich aussergerichtlich zu einigen.
Jetzt hat laut der Zeitung die Lorze Logistik AG – letztlich erfolglos – eine weitere Beschwerde eingegeben. Die Besitzerin des für die Bauten reservierten Areals fürchte ganz offensichtlich, dass ihr die Felle davonschwimmen, weil ein Passus im Kaufvertrag, den sie mit Lidl abgeschlossen hat, besagt, dass das Land schon Ende Jahr umgezont sein müsse. Gelinge dies nicht, würden die Abmachungen dahinfallen, und Lidl könne sich schadlos zurückziehen. Lidl plant nämlich nur gut zwanzig Kilometer entfernt, im Raum Derendingen/Subingen, eine zweite, noch grössere Verteilplattform. Eine Logistikhalle direkt an der A1 soll zum regionalen Frischwarenzentrum um- und zum nationalen Non-Food-Zentrum ausgebaut werden. Die Liegenschaften hat sich Lidl schon verbindlich gesichert.