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Trump kündigt Zucker-Änderung bei US-Coca-Cola an

Coca-Cola soll nach Angaben von US-Präsident Donald Trump auch in den USA mit Süsse aus Zuckerrohr statt nur Maissirup hergestellt werden. Der Konzern hielt sich zunächst bedeckt.

Coca-Cola selbst hält sich noch bedeckt zum Wechsel der Zuckerart, die Trump angekündigt hatte.

Quelle: Symbolbild Pixabay

Er habe mit der Firma darüber gesprochen, und die Verantwortlichen hätten zugestimmt, schrieb Trump bei der Online-Plattform Truth Social.
Unklar blieb unter anderem, ob Zuckerrohr den Maissirup komplett ersetzen könnte - oder die beiden Süssungsstoffe nebeneinander im US-Markt existieren werden. Vom Coca-Cola-Konzern hiess es lediglich, man schätze Trumps «Enthusiasmus» für die Marke - und dass es «mehr Details zu neuen innovativen Angeboten innerhalb der Coca-Cola-Produktpalette» bald geben werde. In den USA kann man zum Teil mexikanische Coca-Cola mit Zuckerrohr kaufen.
Kritik an Maissirup
In der US-Produktion werden zuckerhaltige Coca-Cola-Getränke anders als in anderen Ländern seit den 80er Jahren mit Maissirup mit hohem Fructosegehalt gesüsst. Der Sirup ist günstiger, süsser und länger haltbar als andere Zuckerarten. Er wird unter anderem von Trumps Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. als ungesund kritisiert. Trump selbst ist als Trinker zuckerfreier Diet Coke mit Süssstoffen bekannt. Dennoch schrieb er bei Truth Social, alle würden erkennen, dass Coca-Cola mit Zucker aus Zuckerrohr «einfach besser» sei. Ob Zucker aus Zuckerrohr tatsächlich gesünder ist als Maissirup ist laut foodbev.com bei Experten jedoch umstritten: Medizinische Fachleute empfehlen zwar, den Zuckerkonsum zu reduzieren, haben jedoch keine signifikanten Unterschiede zwischen Rohrzucker und Maissirup mit hohem Fruktosegehalt festgestellt.
Die Aktie eines grossen Produzenten des Maissirups mit hohem Fructosegehalt, der Archer-Daniels-Midland Company, fiel im nachbörslichen US-Handel nach Trumps Ankündigung um rund sechs Prozent.

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