Nach einem witterungsbedingt schwierigen Jahr 2024 konnte die Braugerstenernte 2025 erfolgreich eingebracht werden, schreibt die Interessenorganisation
IG Mittellandmalz in einer Produzenteninfo. Die erzielten Erträge und Qualitäten der diesjährigen Braugerstenernte würden dazu führen, dass aktuell mehr als genügend Rohware zur Verfügung stehe.
Aufgrund der vollen Lagerbestände und des weiterhin tiefen Absatzes auf dem Schweizer Malzmarkt sieht sich die Organisation dazu gezwungen, die Anbauplanung für das kommende Jahr entsprechend anzupassen. Das heisst konkret, dass für IP-Suisse und konventionelle Braugerstenproduktiondie Aussaat im Herbst 2025 pausiert werde. Einzig für Bio-Braugerste will IG Mittellandmalz die Fläche zur Aussaat wie im 2024 konstant halten. Koordiniert wird die Anbauplanung über den Bioverarbeiter- und Händler, Biofarm, Huttwil.
Dieser Schritt sei angesichts der aktuellen Marktlage notwendig, wie es weiter heisst. Das Ziel bleibe jedoch, dass die Produktion langfristig marktorientiert und nachhaltig gestaltet werden könne. Dazu ist IG Mittellandmalz mit verschiedenen Marktakteuren in Kontakt, um den Absatz von Schweizer Malz zu steigern und die Produktion von Braugerste weiterhin zu ermöglichen.