Die Exporte von Frischkäse wie Mozzarella stiegen prozentual am stärksten. Die Kategorie macht auch den Löwenanteil der Importe aus.
Die Käsenation Schweiz hat im ersten Halbjahr 2025 mehr Käse importiert als exportiert. Die Exporte stiegen um 2,1 Prozent auf 36'326 Tonnen, die Importe nahmen um 2,2 Prozent auf 40'559 Tonnen zu, wie aus den
Zahlen von TSM Treuhand hervorgeht. Vom Gruyère AOP wurde im ersten Semester weniger exportiert als in der Vorjahresperiode (-8,4 Prozent), der Emmentaler konnte hingegen zulegen (+2,8 Prozent). Den grössten Exporterfolg verzeichnete die Kategorie Frischkäse/Quark mit einem Plus von fast 16 Prozent auf 7366 Tonnen. Diese Kategorie macht auch den Löwenanteil der Importe aus (18'227 t).
Die Unsicherheiten wegen der US-Zölle treffen den Käseexport in die USA. Im ersten Halbjahr 2025 gingen die Exporte in die Vereinigten Staaten um 558 Tonnen zurück auf 3142 Tonnen, ein Minus von 15 Prozent. Der Gruyère verlor im US-Markt knapp 200 Tonnen, bei Switzerland Swiss waren es 285 Tonnen. Wenn die USA wie angekündigt ab dem 7. August die Zölle für Schweizer Waren auf 39 Prozent erhöhen, dürfte der Markt weiter unter Druck kommen. Die Sortenorganisation Gruyère AOP hat bereits reagiert und schon Mitte Juli die Produktion um 3 Prozent gedrosselt (
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