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Stimmung bei KMUs verschlechtert sich

Die Stimmung bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Schweizer hat sich im Juli wieder eingetrübt. Der von Raiffeisen erhobene KMU-Einkaufsmanager-Index (KMU-PMI) sinkt um 2,1 Punkte auf 50,3 Zähler und kann sich damit nur knapp über der Wachstumsschwelle von 50 Indexpunkten halten.

Alle fünf dabei gemessenen Komponenten fielen schlechter aus als im Vormonat, wie Raiffeisen am Montag mitteilte. Die Bereiche Produktion (50,7 nach 53,6) und Einkaufslager (46,5 nach 51,1) verzeichneten dabei die stärksten Rückgänge. Die Auftragskomponente, die den Angaben nach mit 30 Prozent das grösste Gewicht im PMI hat, sank auf 53,3 Punkte nach zuvor 54,1 Zählern.
Die Verschlechterung sei dabei primär auf Exportunternehmen zurückzuführen. Zwar wachse der Auftragsbestand insgesamt weiter, jedoch hauptsächlich bei inlandsorientierten KMU, so die Experten von Raiffeisen. Diese würden von der robusten Binnenkonjunktur profitieren.
Ein ähnlicher Unterschied zwischen import- und exportorientierten Unternehmen zeige sich bei der Beschäftigungskomponente. Während diese vor allem bei den Export-KMU abgenommen habe, sei sie bei den binnenorientierten Unternehmen stabil geblieben.
US-Zollpolitik restriktiver als erwartet
In vielen Branchen seien die Exporte in die USA im ersten Halbjahr noch wegen Vorzieheffekten gestiegen. Mittlerweile habe aber die Zuversicht insbesondere im Export nachgelassen. Den Blick nach vorne gerichtet heisst es, dass die Risiken "nach unten gerichtet" bleiben: "Die vorgezogene Nachfrage fehlt nun im weiteren Jahresverlauf". Zudem falle die US-Zollpolitik gegenüber den meisten Handelspartnern restriktiver aus als erwartet: "Ähnlich hohe Zollsätze gab es letztmals vor dem Zweiten Weltkrieg", halten die Raiffeisen-Experten fest. Immerhin kehre zumindest etwas mehr Planungssicherheit zurück.
Die Umfrage unter den Schweizer KMUs fand allerdings noch vor den neuesten Zollankündigungen von Donald Trump statt, weshalb die aktuelle Entwicklung nicht abgebildet ist. Der US-Präsident hat in der Nacht auf den 1. August einen Zollsatz von 39 Prozent für die Schweiz festgesetzt. Umfragedaten aus dem nächsten Monat dürften deshalb entscheidender sein.
Für den KMU-PMI befragt Raiffeisen monatlich rund 200 Firmenkunden aus allen Branchen des verarbeitenden Gewerbes zu verschiedenen Aspekten ihrer Geschäftsaktivität.

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