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Barry Callebaut forscht mit ZHAW an kultiviertem Kakao

Der Schokoladenriese Barry Callebaut und die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) sind eine strategische Partnerschaft eingegangen. Gemeinsam wollen sie das Potenzial von Kakaozellkultur-Technologien erforschen.

An der ZHAW wird schon seit Längerem an kultiviertem Kakao geforscht.

Quelle: zVg

Barry Callebaut ist der grösste Schokoladenproduzent der Welt. Angesichts massiv gestiegener Kakaopreise und düsteren Zukunftsaussichten für den traditionellen Kakaoanbau, setzt der Kakaoriese auch auf kultivierten Kakao. Bei dieser Technologie werden Kakaozellen in einer kontrollierten Umgebung kultiviert, quasi Kakao aus dem Labor.
Um diese junge Technologie weiterzuentwickeln, spannt der Kakaokonzern mit der ZHAW zusammen, namentlich den beiden Professoren Tilo Hühn und Regine Eibl, die für ihre Pionierarbeit im Bereich der Zellkulturtechnologien bekannt sind, wie Barry Callebaut in einer Mitteilung schreibt. Diese Zusammenarbeit sei Teil des langfristigen Engagements von Barry Callebaut für Innovation und Nachhaltigkeit in der Schokoladenindustrie.
Konkret sollen im Rahmen der Forschungszusammenarbeit neue Schokoladenprodukte mit verbesserten Geschmacksprofilen oder gesundheitlichen Vorteilen entwickelt werden. Zudem könne durch die Bereitstellung einer alternativen Kakaobezugsquelle auch das Kakaoportfolio diversifiziert und die Lieferketten widerstandsfähiger gemacht werden, schreibt Barry Callebaut.
«Wir ersetzen nicht den Kakao aus Farmen, sondern bereiten uns auf eine Zukunft vor, in der wir den Verbrauchern zusätzliche Auswahlmöglichkeiten bieten und eine langfristige Versorgungssicherheit gewährleisten können», lässt sich Dries Roekaerts, Präsident Kundenerfahrung bei Barry Callebaut, in der Mitteilung zitieren.

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