Zwetschensaison ist gestartet
In diesen Tagen beginnt die Ernte der Schweizer Zwetschen. Bis Anfang September werden insgesamt über 3000 Tonnen, nachhaltig angebaute Zwetschgen erwartet.
Quelle: zVg
In der ganzen Schweiz wird eine Erntemenge von rund 3190 Tonnen Zwetschgen erwartet, was auf dem Niveau von 2022 liege und ungefähr dem Fünfjahresdurchschnitt entsprechen werde, wie der Schweizer Obstverband (SOV) in einer Mitteilung schätzt. Die ersten marktrelevanten Mengen seien bereits Ende Juli eingetroffen. Die Haupternte erstreckt sich laut SOV dieses Jahr von Anfang August bis Anfang September, mit den Erntespitzen in den Kalenderwochen 34 und 35. Dabei werden wöchentliche Mengen von jeweils über 500 Tonnen. Zwetschgen erwartet. Die schweizweite Anbaufläche liegt bei rund 320 Hektaren mit den Steinobstregionen wie dem Baselbiet, der Zentralschweiz, der Ostschweiz oder dem Wallis. Die Anbaufläche ist von 2023 auf 2024 um gut drei Prozent gewachsen.
Erstmals werden Schweizer Zwetschgen nach den Richtlinien des Nachhaltigkeitsprogramms «Nachhaltigkeit Früchte» (NHF) produziert. Die sei ein Meilenstein für den Zwetschgenanbau in der Schweiz, heisst es weiter. Nach der Einführung des Programms im Kernobstbereich im Jahr 2022 seien nun auch Kirschen und Zwetschgen Teil des Nachhaltigkeitsprogramms.
Fellenberg: Die beliebteste Zwetschge der Schweiz
Die Fellenberg-Zwetschge ist die mit Abstand meistangebaute Sorte in der Schweiz und macht mit rund 1020 Tonnen ein Drittel der erwarteten Gesamtmenge aus. Ihre tiefblaue bis violette Haut und das saftig-süsse Fruchtfleisch machen sie besonders aromatisch sowie zum Liebling vieler Konsumentinnen und Konsumenten.