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Lidl: Käseexport steigt weiter

Der Discounter erschliesst dank seines internationalen Einkaufsnetzes für Schweizer Käse neue Märkte. Neben Käse und Rösti exportiert Lidl jetzt auch Salatsauce.

Der Discounter Lidl hat im vergangenen Jahr seine Rolle als Exporteur von Schweizer Spezialitäten deutlich ausgebaut. Es sei das stärkste Wachstum im Käse-Export seit Markteintritt, (15 Jahre) –  wie Lidl in einer Medienmitteilung schreibt. Mit einer Exportmenge von 4021 Tonnen Käse konnte der Detailhändler das Vorjahresvolumen um knapp 1000 Tonnen steigern. Damit schaffe Lidl für Schweizer Käsereien einen weiteren Vertriebskanal, heisst es weiter. Die grössten Importeure von Käse aus der Schweiz sind für Lidl: 1. Deutschland, 2. Niederlande, 3. Rumänien, 4. Spanien und 5. Ungarn. Besonders gefragt seien Appenzeller, Gruyère AOP sowie Bio-Hüttenkäse. Ein «erfreuliches Wachstum» sei bei Schweizer Raclette und innovativen High-Protein-Artikeln erreicht worden, so der Discounter.
Rösti und Salatsauce
Lidl exportierte letztes Jahr über 550 Tonnen Rösti. Erstmals sei auch über 50 Tonnen Schweizer Salatsaucen in verschiedene Länder mit Lidl-Filialen geliefert worden. Damit sei das Exportportfolio erweitert und zusätzliche Absatzmöglichkeiten für Schweizer Produzenten geschaffen worden. Ländertypische Produkte würden insbesondere während der Themenwochen verkauft. Weltweit betreibt Lidl Filialen in über 31 Ländern, wovon 27 Länder mit Schweizer Produkten beliefert werden. «Die Strukturen von Lidl machen eine internationale Vermarktung, ein ungebrochenes Wachstum im Export und die Erschliessung neuer Märkte möglich», wie Sandro Renz, Leiter Verkauf und Marketing der Hardegger Käse AG, zitiert wird.

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