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Bell mit weiterem Wachstum

Der Fleischverarbeiter Bell Food Group wächst weiter im Umsatz und im Gewinn. Die Teuerung und die rohstoffbedingten Kosten machen Druck auf die Margen.

Der Nettoerlös der Coop-Tochter Bell Food Group kletterte im ersten Halbjahr um 3,7 Prozent auf 2,40 Milliarden Franken. Währungsbereinigt betrug das Plus 4,4 Prozent. Der Absatz erhöhte sich um 2,8 Prozent auf 293,6 Millionen Tonnen. «Fleisch ist gesucht – auch in Zukunft», sagte Marco Tschanz, CEO von Bell, an der Finanzanalysten- und Medienkonferenz am Dienstag, 12. August. Der Fleischkonsum nehme stetig zu und betrage heute 58 Kilogramm pro Person in der Schweiz, so Tschanz. Bell könne dabei ein überproportionales Wachstum vorweisen.
Geflügelfleisch ist Wachstumstreiber
Das organische Umsatzwachstum von Bell wurde vor allem vom Geflügelgeschäft der Sparte Hubers/Sütag (+12,1 Prozent) getrieben. Stark entwickelten sich auch Eisberg (+7,3 Prozent) und Bell Schweiz (+5,2 Prozent). Im Bereich Convenience punktete Hilcona (+1,8 Prozent) mit Zuwächsen bei Tofu, Hummus und Ultrafrisch-Produkten.
Der EBIT stieg um 3,6 Prozent auf 66,2 Millionen Franken, was einer stabilen Marge von 2,8 Prozent entspricht. Der Halbjahresgewinn lag mit 45,7 Millionen Franken knapp über dem Vorjahr. Mit den Zahlen übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten.
Preiswettbewerb intensiviert sich
Die Anlaufkosten neuer Werke werden laut Mitteilung die Ergebnisse belasten, fallen aber grösstenteils erst 2026/2027 an. Trotz herausforderndem Umfeld sieht sich die Gruppe dank breitem Sortiment und starker Marktposition gut gerüstet für das zweite Halbjahr. Herausforderungen sieht Tschanz insbesondere bei der Rohstoffverfügbarkeit und den steigenden Preisen: «Wir haben historisch hohe Fleischpreise», so Tschanz. Dies, zusammen mit der Intensivierung des Preiswettbewerbs im Detailhandel mit Sortimentsverschiebungen hin zu günstigeren Preisen, dem Einkaufstourismus und der verhaltenen Konsumstimmung, setze die Margen weiter unter Druck.

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