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US-Zölle: Chocolatier Daniel Bloch will Schoggi-Gesetz wiederbeleben

Die US-Strafzölle von 39 Prozent bedrohen den Export von Schweizer Schokolade in die USA. Chocolatier Daniel Bloch hat einen ungewöhnlichen Vorschlag: Er will mit dem früheren «Schoggi-Gesetz» den Marktzugang sichern.

Daniel Bloch ist Patron des Schokoladenherstellers Camille Bloch und Vizepräsident des Branchenverbandes Chocosuisse.

Quelle: Camille Bloch

Die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle von 39 Prozent setzen Schweizer Schokoladenhersteller unter Druck. Besonders betroffen sind Betriebe, die nur in der Schweiz produzieren, wie zum Beispiel Camille Bloch in Courtelary. Der Schokoladenhersteller exportiert vor allem koschere Schokolade in die USA, wie Patron Daniel Bloch im «Tagesgespräch» von Radio SRF sagte. Das sei ein Nischengeschäft und mache rund fünf Prozent des Umsatzes aus. «Wenn wir diesen Markt verlieren, ist unser ganzes Koschergeschäft gefährdet.»
Anstatt auf Kurzarbeit zu setzen, plädierte Bloch im Radio für eine Neuauflage des «Schoggi-Gesetzes». Dieses glich mit Subventionen die Preisnachteile teurer Schweizer Rohstoffe beim Export aus. Weil es gegen WTO-Regeln verstiess, wurde es abgeschafft. Nun hätten die USA ihrerseits WTO-Regeln ausser Kraft gesetzt, sagte Bloch. «Deshalb würde ich jetzt auf dieses alte Instrument des Ausgleichs zurückgreifen.»
Blochs Idee: Der Bund könnte die Differenz der US-Zölle zwischen der Schweiz und der EU ausgleichen. Konkret würden so 20 Prozent des Umsatzes auf den Exporten in die USA an den Exporteur zurückerstattet. Laut Bloch wäre das günstiger als Kurzarbeitsentschädigungen und wirkungsvoll, um im US-Handel präsent zu bleiben. Das Schoggi-Gesetz habe sich bewährt und könnte auch anderen Exportprodukten als Schokolade helfen.

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