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17 Tonnen Tête de Moine blockiert

Florian Spielhofer sitzt auf 17 Tonnen Tête de Moine, die für den Export in die USA bestimmt waren – jetzt aber vorerst blockiert sind.

Florian und Cédric Spielhofer führen in zweiter Generation in Saint-Imier und in Sonvilier zwei Käsereien. 100 Mitarbeitende produzieren im St. Immer-Tal mitten im Berner Jura Tête de Moine, Gruyère AOP oder Halbhartkäsespezialitäten wie den «Horloger», den «Mont Soleil» und viele weitere. Im Juni 2025 übernahm die Käserei die Markenrechte und die Produktionsrechter des Rohmilchkäse «Chaux-d'Abel». Momentan sorgen sich Spielhofers besonders um eine Charge von 17 Tonnen Tête de Moine, der am Standort Saint-Imier hergestellt und affiniert wird. Eigentlich hätten sie dieser Tage in die USA ausgeliefert werden sollen. Doch der Importeur, der diese Ware üblicherweise abnimmt, befürchtet laut watson.ch, sie auf dem US-Markt nicht absetzen zu können – wegen der 39 Prozent Zölle, die zwangsläufig auf den Verkaufspreis weitergegeben werden müssten. Dies würde bis zu 50 Prozent Mehrkosten betragen, wenn der Franken-Dollar-Wechselkurs berücksichtigt wird.
Damit würden 17 Tonnen Tête de Moine unterm Strich potenziell 850'000 US-Dollar mehr kosten. Die 17 Tonnen machen einen Drittel der Tête-de-Moine-Menge aus, die die Käserei in Saint-Imier jährlich in die USA exportiert, wie es weiter heisst. Sollten alle Aufträge annulliert werden, müsste eine Reduktion der Produktion ins Auge gefasst werden, sagte Spielhofer gegenüber der Zeitung. Derzeit sei nicht vorgesehen, dass die Branchenorganisation Tête de Moine Exporthilfen für die USA spreche.

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