5

Um ohne Wartezeit zum Artikel zu gelangen, benötigen Sie ein Abonnement.

Bereits registriert oder Abonnent:in?

Login

Jetzt Abo abschliessen

Probe Abo

Kostenlos

Geniessen Sie für einen Monat kostenlos alle Vorzüge eines Premiumabos.

Premium

ab CHF 98.–/Jahr

Online

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Online-Beiträgen.

mit Papierrechnung ab 123.–

Premium Plus

ab CHF 170.–/Jahr

Online

Print

Uneingeschränkter Onlinezugang

Plus monatlich das gedruckte Magazin im Briefkasten.

mit Papierrechnung ab 195.–

Süssgetränke: Nationalrätin fordert Obergrenze für Zucker

Erfrischungsgetränke und Energydrinks sollen pro Deziliter maximal fünf Gramm zugesetzten Zucker enthalten dürfen: Das fordert ein Postulat im Nationalrat.

Die Obergrenze von 5 Gramm Zucker pro Deziliter Getränk würde auch Coca-Cola treffen - die Limo enthält in der Schweiz 10 Gramm pro Deziliter.

Quelle: Symbolbild Jayanth Muppaneni/Unsplash

Die Zuger Nationalrätin Manuela Weichelt (Grüne) will Druck auf die Getränkehersteller machen, damit diese den Zuckergehalt in ihren Erfrischungsgetränken und Energydrinks reduzieren. Konkret fordert Weichelt den Bundesrat in einem Postulat auf, in der Verordnung über Getränke einen Höchstwert von 5 g zugesetztem Zucker pro 100 ml für «aromatisierte Getränke und koffeinhaltige Getränke» festzulegen. Bei Getränken mit einem höheren Zuckeranteil soll innerhalb von fünf Jahren nach Inkrafttreten der Teilrevision der Verordnung der Zuckergehalt stufenweise reduziert werden.
Mit der Höchstgrenze für zugesetzten Zucker will Weichelt insbesondere den Zuckerkonsum von jungen Menschen und Kindern senken – und damit einen wichtigen Beitrag zur Prävention chronischer Erkrankungen leisten, wie es im Postulat heisst. Der Bundesrat ist bereit, im Rahmen eines Berichts zu prüfen, ob und wie das Anliegen der Postulantin umgesetzt werden könnte. Die Regierung empfiehlt das Postulat deshalb zur Annahme, wie er am 20. August entschieden hat.
Höchstgrenze würde etwa Cola, Rivella und Red Bull treffen
Manuela Weichelt und die 18 Mitunterzeichnenden des Postulats stören sich daran, dass die Getränkeindustrie nicht vorwärts mache mit der Zuckerreduktion. Zwar haben sich im Jahr 2023 verschiedene Schweizer Hersteller von Erfrischungsgetränken mit der Unterzeichnung der Erklärung von Mailand dazu verpflichtet, den Zuckergehalt ihres Getränkeportfolios bis Ende 2024 um 10 Prozent zu reduzieren. Jedoch seien nicht alle Hersteller ihren Verpflichtungen nachgekommen, schreibt Weichelt in ihrem Postulat. Sie beruft sich dabei auf eine Umfrage von RTS.
Der festgelegte Höchstwert von 5 g/100 ml orientiert sich laut dem Postulat an den Werten für zugesetzten Zucker in Ländern wie England (4,5 g), Spanien (4,5 g), Portugal (4,5 g), Polen (4,1 g) oder Kroatien (3,8 g). Zum Vergleich: Ein Deziliter Cola enthält in der Schweiz 10,6 Gramm Zucker, ein Deziliter Rivella rot 9 Gramm und in einem Deziliter Red Bull stecken 11 Gramm Zucker.

Eigeninserat Veranstaltungen Eigeninserat Veranstaltungen

Wichtige Nachricht verpasst?

Nicht wenn Du den kostenlosen Newsletter abonniert hast.

Datenschutz