Groupes Minoteries: Tieferer Umsatz - guter Gewinn
Es wird weniger traditionelles Mehl nachgefragt. Die Groupe Minoteries spürt dies – erzielt im ersten Halbjahr trotz Umsatzrückgang dennoch einen stabilen Betriebsgewinn.
Aufgrund einer schwächeren Nachfrage nach traditionellen Mehlsorten ging der Umsatz der Groupe Minoteries SA (GMSA) im ersten Halbjahr 2025 um 2,8 % zurück, schreibt die Groupes Minoteries in einer Meldung. Der Nettoumsatz sank laut der Mitteilung um 2,8 Prozent auf 71,1 Millionen Franken. Trotz tieferem Umsatz ist der Gewinn gestiegen, wie das Unternehmen weiter schreibt. So stieg der Betriebsgewinn (EBIT) um 2,4 Prozent auf 2,9 Millionen Franken. Unter dem Strich verringerte sich das Nettoergebnis jedoch um 2,2 Prozent auf 2,6 Millionen Franken. Der tiefere Umsatz beruhe hauptsächlich auf einer Abnahme des Gesamtvolumens. Dieser allgemeine Abschwung, der in der Industrie besonders ausgeprägt sei, erkläre sich durch eine schwächere Nachfrage in bestimmten Schlüsselsektoren sowie durch den anhaltend hohen Preisdruck.
Das erste Halbjahr ist beim Unternehmen durch die Umsetzung von Grossprojekten geprägt. Die Fertigstellung der neuen Moulin du Valais SA sowie die Integration der Schweizerischen Schälmühle E. Zwicky AG, sind laut Mitteilung die prägenden Elemente. Die Betriebskosten konnte die Mühlengruppe mit 7,23 Millionen Franken stabil halten.
Insgesamt hätten die Aufwendungen gesamthaft stabilisiert werden können, wie es weiter heisst. Der Warenaufwand ging auf 49,54 Millionen Franken zurück. Im Vorjahr betrug dieser noch rund 51,51 Millionen. Die Personalaufwendungen belaufen sich auf 11,19 Millionen Franken.