5

Um ohne Wartezeit zum Artikel zu gelangen, benötigen Sie ein Abonnement.

Bereits registriert oder Abonnent:in?

Login

Jetzt Abo abschliessen

Probe Abo

Kostenlos

Geniessen Sie für einen Monat kostenlos alle Vorzüge eines Premiumabos.

Premium

ab CHF 98.–/Jahr

Online

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Online-Beiträgen.

mit Papierrechnung ab 123.–

Premium Plus

ab CHF 170.–/Jahr

Online

Print

Uneingeschränkter Onlinezugang

Plus monatlich das gedruckte Magazin im Briefkasten.

mit Papierrechnung ab 195.–

Hochverarbeitete Lebensmittel: US-Gericht weist Klage gegen Hersteller ab

Ein US-Gericht hat eine Klage gegen Lebensmittelhersteller wie Kraft, Mondelez und Coca-Cola wegen angeblich krank- und süchtig machenden hochverarbeiten Lebensmittel abgewiesen.

Ein US-Gericht sieht es nicht als erwiesen an, dass der Konsum von hochverarbeiteten Lebensmitteln zu Krankheiten wie Diabetes-2 führt.

Quelle: Symbolbild Franki Chamaki/Unsplash

Kraft Heinz, Mondelez, Coca-Cola, PepsiCo, Nestlé, General Mills, Mars und weitere Lebensmittelkonzerne können aufatmen. Sie haben vor Gericht einen wichtigen Etappensieg errungen. Eine Bundesrichterin wies eine Klage ab, die den Herstellern vorwarf, mit Marketingkampagnen gezielt vor allem jungen Konsumenten anzusprechen, um ihnen hochverarbeitete Produkte zu verkaufen, die süchtig machten. Der Kläger, der 19-jährige Bryce Martinez, konnte nach Ansicht des Gerichts keinen klaren Zusammenhang zwischen seinen Erkrankungen – Typ-2-Diabetes und Fettleber – und konkreten Produkten der Konzerne darlegen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.
Der Fall galt als Test für mögliche Sammelklagen gegen die Lebensmittelindustrie, ähnlich wie einst gegen die Tabakbranche. Martinez’ Anwalt kündigte an, weitere rechtliche Schritte zu prüfen. «Die wissenschaftlichen Beweise für die Suchtgefahr dieser Produkte sind überzeugend», wird er von Reuters zitiert.
Die betroffenen Unternehmen gaben zunächst keine Stellungnahme ab. Die Branchenorganisation Consumer Brands Association begrüsste das Urteil: Eine Klassifizierung von Lebensmitteln als ungesund allein aufgrund ihrer Verarbeitung sei irreführend.
Das Thema gewinnt in den USA an Brisanz: Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. hat angekündigt, die Auswirkungen von ultra-verarbeiteten Lebensmitteln stärker in den Fokus von Forschung und Regulierung zu stellen.

Milchwirtschaftliches Museum

Wichtige Nachricht verpasst?

Nicht wenn Du den kostenlosen Newsletter abonniert hast.

Datenschutz