Im ersten Halbjahr 2025 wurde mehr Milch verkäst als im Vorjahr. Beim Vacherin Fribourgeois war die Produktion rückläufig
Quelle: Symbolbild Interprofession du Vacherin Fribourgeois AOP
Von Januar bis Juni 2025 wurden in der Schweiz 1'752’586 Tonnen Milch produziert. Damit lag die Produktion um 2391 Tonnen oder 0,1 Prozent höher als in der Vorjahresperiode, wie aus dem aktuellen
Marktlagebericht der Schweizer Milchproduzenten (SMP) hervorgeht. Die Biomilchproduktion war im ersten Halbjahr 2025 mit 148’802 Tonnen 0,5 Prozent grösser als im ersten Halbjahr 2024.
Spürbar angestiegen ist im ersten Halbjahr die Käseproduktion. Sie nahm um 4 Prozent auf 106'215 Tonnen zu. Zulegen konnten vor allem übrige Frischkäse (+2152 t, +25,1%), Industrieware (+1559 t, +32,2%), Quark (+879 t, +8,6%), Le Gruyère AOP (+651 t, +4,1%) und «Andere» Halbhart- und Hartkäse / halb- bis vollfett (+383 t, +4,5%). Den grössten Produktionsrückgang verzeichnen die Kategorien Switzerland Swiss (-539 t, -16,4%), Appenzeller (-355 t, -8,4%), Raclette Suisse (-238 t, -3%), «Andere» Halbhart- und Hartkäse / mager, viertelfett (-208 t, -10,4%) und Vacherin Fribourgeois AOP (-195 t, -15,6%).
Die Butterproduktion lag mit 21’880 Tonnen fast sechs Prozent unter dem Vorjahr. Ende Juni 2025 lagerten 6263 Tonnen Butter in den Schweizer Tiefkühllager. Das ist fast ein Viertel weniger als im Vorjahr. Rückläufig ist auch die Milchpulverproduktion: Die Magermilchproduktion sank um 6,5 Prozent auf 15’415 Tonnen. Vollmilchpulver wurde drei Prozent weniger produziert (5889 t).