5

Um ohne Wartezeit zum Artikel zu gelangen, benötigen Sie ein Abonnement.

Bereits registriert oder Abonnent:in?

Login

Jetzt Abo abschliessen

Probe Abo

Kostenlos

Geniessen Sie für einen Monat kostenlos alle Vorzüge eines Premiumabos.

Premium

ab CHF 98.–/Jahr

Online

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Online-Beiträgen.

mit Papierrechnung ab 123.–

Premium Plus

ab CHF 170.–/Jahr

Online

Print

Uneingeschränkter Onlinezugang

Plus monatlich das gedruckte Magazin im Briefkasten.

mit Papierrechnung ab 195.–

Das Metzgercenter muss weichen

Die Stadt Bern will das 30-jährige Gebäude 2030 abreissen und dafür eine Parkanlage mit Wasserteichen und Bäumen entstehen lassen.

Die Stadt Bern plant an der Stelle des heutigen Metzgercenters am Rande des Wankdorf-City-Quartiers eine Parkanlage. Hierfür will sie das Metzger-Gebäude abreissen. Der Park soll ab dem Jahr 2030 entstehen. Das Gebäude des genossenschaftlich organisierten Metzgercenters gehört der Stadt, der Mietvertrag mit der Genossenschaft läuft bis zum 31. März 2030. Anschliessend wird das Gebäude gemäss der Stadt Bern abgebrochen. An seiner Stelle erstellt die Stadt einen Park, wie sie auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA bestätigt hat. Sie will Wasserteiche und Schotterterrassen anlegen sowie Bäume und Hecken pflanzen.
Geschichte und Bedeutung des Metzgercenters
Die Geschichte des Metzgercenters reicht ins Jahr 1911 zurück, als sich die Metzger der Stadt zum «Metzgermeisterverein» zusammenschlossen, um gemeinsam Waren einzukaufen. Später wurde daraus die heutige «Metzger Center Bern Genossenschaft». Das Gebäude, das aus Erdgeschoss und Keller besteht, wurde 1994 erstellt. Das Metzgercenter ist noch heute die gemeinsame Einkaufsstelle für Metzgereien in der Region. «Ich bedauere sehr, dass wir dieses Gebäude verlassen müssen», sagt Geschäftsführer Hans Wüthrich weiterhin dazu. Es werde nicht einfach sein einen vergleichbaren Standort zu finden.
Die Zukunft des Metzgercenters
Das Metzgercenter beschäftigt sechs Mitarbeiter. Die Fleischindustrie hat im heutigen Wankdorf-City-Quartier Tradition. Bis 2006 war es Standort des städtischen Schlachthofs. Gemäss der Stadt steht die geplante Grünanlage anstelle des Metzgercenters nicht in Zusammenhang mit dem Park neben dem Hauptsitz der SBB, der grösstenteils verschwinden wird. Auf der freiwerdenden Fläche planen die SBB einen fünfgeschossigen Holzbau der Architekten Herzog und de Meuron. Er wird Raum für rund 600 Arbeitsplätze bieten.
SBB plant Neubauten und Freiflächen
Der Baubeginn ist für 2026 geplant, die Inbetriebnahme für 2029. Die SBB planen das Projekt so, dass möglichst viel Freifläche erhalten bleibt. Entlang des Gebäudes soll ein «öffentlich zugängliches Stadtmoor» entstehen. Dieses werde mit Regenwasser gespeist und sorge im Sommer für Kühle durch Verdunstung. «Im Gebäudeinnenhof kommen weitere Grün- und Freiflächen hinzu», so die SBB weiterhin dazu: «Ergänzend sind ein Dachgarten sowie begrünte Loggien vorgesehen».

ifm 2026

Wichtige Nachricht verpasst?

Nicht wenn Du den kostenlosen Newsletter abonniert hast.

Datenschutz