Glückliche Gewinner des Prix Montagne 2025: die Milchmanufaktur
Einsiedeln aus Einsiedeln (SZ) mit Gründer und Geschäftsführer René Schönbächler (Mitte).
Quelle: zVg
Die Milchmanufaktur Einsiedeln im Kanton Schwyz ist Trägerin des diesjährigen Prix Montagne. Gründer und Geschäftsführer René Schönbächler nahm die mit 40'000 Franken dotierte Auszeichnung an der Preisverleihung vom Donnerstag in Bern entgegen, wie es in einer Mitteilung heisst. Die Erlebniskäserei verarbeitet ausschliesslich Milch von regionalen Bauernfamilien, beschäftigt rund 80 Mitarbeitende und zieht jährlich 150'000 Besucherinnen und Besucher aus aller Welt an. Jurypräsident Dario Cologna würdigte das Unternehmen, das heuer sein zehnjähriges Bestehen feiert: «Ich finde es bemerkenswert, wie die Milchmanufaktur lokale Milch zu wertvollen Produkten verarbeitet und zugleich Erlebnisse schafft, die bis nach Übersee ausstrahlen.»
Der Publikumspreis Prix Montagne ging an die Chamanna Cluozza im Schweizerischen Nationalpark. Die Hütte wird von Nicole und Artur Naue mit einem kleinen Team und über 50 Freiwilligen bewirtschaftet. Mit einem konsequenten Nachhaltigkeitskonzepts empfängt sie jährlich über 6000 Gäste. Bei der Online-Abstimmung überzeugte sie eine Mehrheit der rund 9200 Teilnehmenden.
Der Prix Montagne wird seit 2011 von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) und der Schweizer Berghilfe vergeben. Insgesamt wurden dieses Jahr 30 Projekte eingereicht.