Über 15 Millionen Schokoküsse pro Jahr
Seit Mitte August produziert der Schokoladenhersteller Maestrani in Flawil auch die Schokoküsse der Marke Ammann. Am Donnerstag wurde die Produktionslinie feierlich eröffnet.
Neben den bekannten Prügeli, Minörli und Munz-Bananen produziert Maestrani in Flawil (SG) jetzt auch Schokoküsse. Im Zuge einer Nachfolgeregelung hat Maestrani die traditionsreiche Marke Chocolat Ammann übernommen und die gesamte Produktionslinie vom bernischen Heimberg nach Flawil gezügelt. Am 4. September eröffnete CEO Christoph Birchler die neue Linie mit einem symbolischen Banddurchschnitt. Über 15 Millionen Schokoküsse sollen künftig pro Jahr produziert werden.
«Die Integration der Schokoküsse von Chocolat Ammann stellt einen weiteren Meilenstein auf unserem Wachstumspfad dar», sagte Birchler. Mit dem Produktionsstart in Flawil sichere man die Zukunft der Marke und trage zur Vielfalt und Stärkung der Schweizer Schokoladenmarkenlandschaft bei.
Gäste bei der Eröffnung waren Ständerat Benedikt Wu?rth, der St. Galler Regierungspräsident Beat Tinner sowie Flawils Gemeindepräsident Rolf Claude. Sie wu?rdigten den Stellenwert der Schweizer Schokoladenbranche, die Stärkung des Produktionsstandorts Flawil und die rasche Integration der Marke Chocolat Ammann, wie es in einer Mitteilung heisst. «Die Schokokuss-Produktion bleibt in der Schweiz und wandert nicht ins Ausland ab», sagte Wu?rth.
Besucher des Chocolariums in Flawil können von einer Glasgalerie aus neu auch direkt auf die Produktionslinie der Schokoküsse blicken. Die Linie wurde auf einem neu eingezogenen Zwischenboden untergebracht. Die Eiweissmasse wird luftig geschlagen, auf Waffeln dressiert, mit flüssiger Schokolade überzogen, gekühlt und - mit viel Handarbeit - in die ikonische Alufolie mit den bunten Streifen verpackt.