Vor allem im Inland erlebt die Nahrungsmittelindustrie einen Dämpfer.
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Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) meldet für das erste Quartal 2025 einen Branchenumsatz von 58,5 Milliarden Euro – ein reales Minus von 1,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Treiber der Schwäche war vor allem das Inlandsgeschäft: Preisbereinigt sank der Umsatz dort um 3,4 % auf 36,5 Milliarden Euro und lag auch nominal leicht im Minus. Dagegen wuchs das Auslandsgeschäft real um 1,9 % und erreichte 22 Milliarden Euro, begünstigt durch Vorzieheffekte wegen der verschärften US-Zollpolitik. Ein nachhaltiger Wachstumstrend auf den Exportmärkten erscheine angesichts derzeit ansteigender Handelsbarrieren derzeit unwahrscheinlich, schreibt der Verband.
Bereits im vierten Quartal 2024 hatte die Branche mit 59,7 Milliarden Euro Umsatz ein reales Minus von 0,8 % verzeichnet. Während das Ausland damals ein Plus verbuchte, schrumpfte das Inlandsgeschäft um 2,0 %.
Die BVE verweist auf eine schwache Konsumstimmung, ausgelöst durch politische Unsicherheiten, eine anhaltende Strukturkrise der Industrie und geopolitische Konflikte. Trotz steigender Reallöhne hielten sich Verbraucher beim Einkauf von Lebensmitteln und Getränken zurück.