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«High Protein»-Produkte halten nicht immer, was sie versprechen

Das Kantonale Labor Zürich hat 15 «High Protein»-Lebensmitteln untersucht. Rund 80 Prozent der Produkte wurden beanstandet. Zum Teil war der Proteingehalt tiefer als deklariert, teils fehlten Warnhinweise oder Allergendeklarationen waren nicht korrekt.

Nicht immer steckt in High-Protein-Produkten so viel Protein drin, wie das Gesetz verlangt.

Quelle: Symbolbild Imagemo/Pixabay

Müesli, Proteinriegel, Chips und Brotaufstriche: 15 solcher «High Protein»-Produkte aus Onlineshops prüfte das Kantonale Labor Zürich. Ergebnis: Bei rund 80 % der Proben wurden Mängel festgestellt, wie das Labor mitteilt.
So wiesen ein Protein-Granola und ein Brotaufstrich weniger Eiweiss auf als deklariert. Letzterer hätte gar nicht als «High Protein» verkauft werden dürfen. Zudem rechneten Hersteller den Proteingehalt oft schön – etwa indem sie die Menge pro 100 Gramm oder für die ganze Packung hervorhoben, obwohl Konsumentinnen und Konsumenten in der Regel deutlich kleinere Portionen essen. Da nährwertbezogene Angaben nicht irreführend sein und ausserdem nicht zum übermässigen Verzehr ermutigen dürfen, wurden diese Angaben beanstandet.
Auch bei den Auslobungen «no added sugar» und «soy free» kam es zu Beanstandungen. Bei einem Brotaufstrich fehlte der vorgeschriebene Hinweis auf die abführende Wirkung von Zuckeraustauschstoffen, bei zwei Riegeln fehlte dieser online. In einem Snack konnten trotz «soy free»-Kennzeichnung Spuren von Soja nachgewiesen werden – ein Risiko für Allergiker.
Das Labor will «High Protein»-Produkte weiterhin regelmässig kontrollieren und rät Konsumenten, Angaben kritisch zu hinterfragen: Proteinhaltige Produkte seien nicht automatisch gesünder und enthielten oft viel Zucker oder Fett.

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