Übernahme von Chips-Kartoffeln mit reduziertem Stärkegehalt
Bei den diesjährigen Veredelungskartoffeln fallen die Stärkegehalte tief aus. Die Branche hat sich nun auf die Übernahmebedingungen geeinigt.
Insgesamt ist die Kartoffelernte erfreulich.
Quelle: Symbolbild Engin Agyurt/Unsplash
Vertreter der Industrie und der Produktion haben sich darauf geeinigt, dass sortierte Chips-Kartoffeln mit einem reduzierten Stärkegehalt von bis zu 0.5% als sortiert übernommen werden, aber mit einem Preisabschlag von drei Franken pro 100 kg. Dies ermögliche es den Kartoffelproduzenten, dass Posten mit einem bis zu 0.5% reduzierten Stärkegehalt nicht zum Preis von grobsortierter Ware abgerechnet werden, schreibt der Branchenverband Swisspatat in einer Mitteilung.
Bei den Frites-Kartoffeln gilt bereits dieselbe Regelung. Bei den Chips-Kartoffeln wurde die Regelung in den letzten Jahren analog umgesetzt. Im Rahmen der Überarbeitung der Handelsusanzen und Übernahmebedingungen wurde die Regelung aber gelöscht, was hiermit wieder rückgängig gemacht wird, wie Swisspatat weiter schreibt.
Insgesamt rechnet Swisspatat heuer mit einer erfreulichen Kartoffelernte. Sowohl die Erträge wie auch die äussere Qualität der Knollen fallen überdurchschnittlich aus. Jedoch fallen die Stärkegehalte bei den Veredelungskartoffeln tief aus. Das haben bereits Ertragserhebungen von Ende August gezeigt. Das habe sich nun bei den ersten Anlieferungen von Kartoffeln bestätigt, so Swisspatat.