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Chlorhühner: Importverbot soll fallen

Der Bundesrat hat signalisiert, das Importverbot eines der umstrittensten US-Exportprodukte, der sogenannten «Chlorhühner», aufweichen zu wollen.

Quelle: zVg

Bald Chlorhühner auf Schweizer Tellern? Dies schreibt der Blick gemäss einem Artikel der NZZ. In der Schweiz ist es verboten, Geflügel nach der Schlachtung zu entkeimen – auch der Import solcher Poulets ist nicht erlaubt. In den USA dagegen werden die Tiere standardmässig nach der Schlachtung ins Chlorbad getaucht, um Salmonellen und Keime des Typs Campylobacter abzutöten. Wie Recherchen der «NZZ am Sonntag» zeigen, soll der Bundesrat im Zollstreit mit den USA nun ein heikles Angebot gemacht haben.
Die Schweiz soll im Vertragsentwurf ein Zugeständnis in Sachen Geflügel gemacht haben. Konkret heisse es im Papier, man wolle «mit den Vereinigten Staaten zusammenarbeiten, um spezifische Massnahmen anzugehen, die den Marktzugang für US-Geflügelfleisch und -produkte einschränken». Dies wäre eine Kehrtwende im Umgang mit einem der umstrittensten US-Exportprodukte, den gechlorten Hühnern. Das Thema sorgt seit Jahren für Streit zwischen den USA und Europa.

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