Mars produziert 85 Prozent der Produkte für den EU-Markt in der EU.
Quelle: zVg
Mars investiert bis Ende 2026 rund 1 Milliarde Euro in seine Standorte in der Europäischen Union. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der 24 Werke in zehn EU-Ländern zu stärken, die Produktion zu modernisieren und die Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung voranzutreiben. Bereits in den vergangenen fünf Jahren hatte das Unternehmen über 1,5 Milliarden Euro in die europäische Fertigung gesteckt, wie Mars mitteilt.
Mars will seine Fabriken erweitern und erneuern, um Effizienz und Qualität zu steigern. Auch Innovationen wie ein recycelbarer Beutel für Produkte der Katzenfuttermarke Whiskas sollen von der Investitionswelle profitieren. Etwa 250 Millionen Euro fliessen in die Modernisierung des polnischen Schokoladenwerks Janaszówek, wo die Kapazitäten um 63 Prozent steigen sollen. Auch beim Klimaschutz setzt Mars an: Das Eiscremewerk im französischen Steinbourg arbeitet bereits komplett fossilfrei, während in Litauen eine neue, ausschliesslich mit erneuerbarem Strom betriebene Produktionslinie für Tiernahrung in Betrieb ging. Nicht zuletzt will Mars lokale Partnerschaften und Lieferketten stärken.
85 Prozent der Produkte, die Mars in der EU verkauft, werden auch in Europa produziert und von dort in über 100 Märkte weltweit exportiert. Mars beschäftigt in Europa 25'000 Angestellte.