Die irische Kerry-Gruppe hat einen neuen R&D-Standort in Leipzig.
Quelle: zVg
Kerry hat in Leipzig ein Biotechnologiezentrum eröffnet, das künftig neuartige Lösungen für die Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie entwickeln soll, wie das Unternehmen mitteilt. Der Standort bündelt Expertise in Enzym- und Mikrobiomforschung, Fermentation sowie Bioprozessentwicklung. Über 100 Fachleute arbeiten an der Identifikation und dem Engineering von Enzymen und Mikroorganismen, die gezielt für industrielle Anwendungen optimiert werden.
Mit dem Zentrum stärkt Kerry nach eigenen Angaben seine weltweite Biotechnologie-Infrastruktur und baut auf der Übernahme des Leipziger Enzymspezialisten c-LEcta im Jahr 2022 auf. Leipzig wurde wegen seiner starken Forschungslandschaft und des Fachkräftepotenzials ausgewählt.
Kerry hat bereits mehrere biotechnologische Lösungen auf den Markt gebracht, darunter Acrylerase zur Reduktion von Acrylamid in Kaffee, Denarase für die Impfstoffproduktion oder Biobake-Enzyme, die die Haltbarkeit und Verarbeitbarkeit von Backwaren verbessern.