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Tiefe Mykotoxinbelastung bei Schweizer Getreide

Die Schweizer Getreideernte 2025 fiel optimal aus. Sie zeichnete sich durch hohe Erträge und eine gute Qualität mit tiefer Mykotoxin-Belastung aus.

Quelle: zVg

Die Arbeitsgruppe «Lebensmittelsicherheit» von swiss granum hat das Mykotoxin-Monitoring 2025 für Mahlweizen, Gerste und Triticale ausgewertet. Die Belastung mit Deoxynivalenol (DON) fiel insgesamt tief aus. Bei 96 % der 92 analysierten Mahlweizen-Proben lag der DON-Gehalt unterhalb der Nachweisgrenze (<0,2 mg/kg), nur vier Proben lagen darüber, mit einem Höchstwert von 0,59 mg/kg. Trotz günstiger Wetterbedingungen für Infektionen während der Blüte seien Hitze und Trockenheit Ende Juni für die Mykotoxinbildung hemmend gewesen, wie Swissgranum schreibt.
Bei Gerste (40 Proben) lag in 67 % der Fälle eine DON-Belastung über der Nachweisgrenze vor, meist jedoch unter 0,5 mg/kg. Nur zwei Proben überschritten 1 mg/kg (max. 2,72 mg/kg). Triticale (37 Proben) zeigte in 52 % der Fälle Belastungen über der Nachweisgrenze, nur eine Probe lag über 1 mg/kg (max. 2,37 mg/kg). Zearalenon (ZEN) wurde nur in Proben mit höherem DON-Gehalt untersucht und in wenigen Fällen in geringer Konzentration nachgewiesen.
Per 1. Juli 2025 passte das BLV die Höchstgehalte für Fusarien-Mykotoxine und Ergotalkaloide an EU-Vorgaben an. Die neuen Grenzwerte gelten ab der Ernte 2026 mit einer Übergangsfrist bis 30. Juni 2026. Landwirte sollen durch gezielte Fruchtfolge und Bodenbearbeitung das Risiko künftiger Mykotoxinbelastung senken.

Milchwirtschaftliches Museum

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