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AgroImpact-Plattform ist bereit

Der Verein AgroImpact präsentierte zusammen mit Akteuren der Land- und Lebensmittelwirtschaft die erste europäische Plattform zur Dekarbonisierung landwirtschaftlicher Produkte. Damit wird auch eine Alternative zu CO2-Zertifikaten geschaffen.

Quelle: zVg

Am 30. September 2025 stellte der Verein AgroImpact auf einem Bauernhof in Daillens (VD) gemeinsam mit Partnern aus der Land- und Lebensmittelwirtschaft die erste europäische Plattform zur Dekarbonisierung landwirtschaftlicher Produkte vor. Entwickelt wurde sie in Zusammenarbeit mit Landwirtschaftskammern, Produzenten, Forschung, NGOs, Industrie und Handel.
Der 2023 gegründete Verein versteht sich als nationales Kompetenzzentrum für Klimafragen und unterstützt die Schweizer Landwirtschaft bei der Reduktion ihres Kohlenstoff-Fussabdrucks. Die neue Plattform ist ein neutrales, transparentes Instrument, das es Landwirten ermöglicht, ihre Umweltleistungen gegenüber Unternehmen zu monetarisieren, die ihre landwirtschaftliche Lieferkette dekarbonisieren wollen.
Die Plattform analysiert CO2-Bilanzen, begleitet Klimaschutzmassnahmen und ermöglicht eine Prämienvergütung für klimafreundliche Rohstoffe – finanziert von Unternehmen mit Nachhaltigkeitszielen. Sie bietet damit eine glaubwürdige Alternative zu CO2-Zertifikaten. Bereits 281 Betriebe aus sechs Kantonen nutzen die Plattform. 128 davon haben individuelle Klimaaktionspläne verabschiedet. Insgesamt wurden über 16'000 Tonnen CO2 eingespart und rund 4,8 Millionen Franken an Prämien ausbezahlt. Prämienberechtigt sind sieben Kulturen, darunter Milch, Weizen und Zuckerrüben.
Unterstützt wird AgroImpact von über 50 Mitgliedern aus Landwirtschaft, Forschung, Industrie, Detailhandel und NGOs – darunter Nestlé, Lidl Schweiz, WWF und der Schweizer Bauernverband.

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