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Rapskuchen im Futter hat keinen Einfluss auf die Qualität von Gruyère

Eine Studie von Agroscope zeigt: Milchkühe können deutlich mehr Rapskuchen fressen, ohne dass die Qualität von Gruyère AOP leidet. Bisher lag die Grenze bei 0,5 kg pro Tag und Kuh – getestet wurden nun bis zu 2 kg.

Auch wenn Kühe mehr Rapskuchen essen, verschlechtert das die Qualität von Gruyère AOP nicht.

Quelle: Jean-Luc Oberson/John Haldemann, Agroscope

Agroscope hat bei drei Milchproduzenten untersucht, ob eine höhere Rapskuchenration in der Fütterung der Milchkühe die Qualität von Gruyère AOP beeinflusst. Die Kühe frassen bis zu 2 Kilogramm Rapskuchen pro Tag - ohne negative Auswirkungen auf die Qualität von Gruyère AOP, wie es im aktuellen Newsletter von Agroscope heisst. Die über 8 Monate durchgeführte Nachuntersuchung ergab, dass Geschmack, Textur und Farbe des gereiften Käses nicht beeinträchtigt wurden. Auch die Qualität der Milch wurde nicht beeinträchtigt. Und die Kühe akzeptierten nach anfänglicher Zurückhaltung den Rapskuchen sehr gut.
Kühe mit Rapskuchen zu füttern, trägt laut Agroscope zur Aufrechterhaltung der Leistungen und zur Verbesserung des Omega-3-Fettsäurengehalts in der Milch bei. Ausserdem ist Rapskuchen – ein Nebenprodukt der Rapsölproduktion – eine lokale Proteinquelle, die in grossen Mengen verfügbar ist. Im Gegensatz zu importiertem Sojakuchen ist die zulässige Fütterungsmenge bei der Herstellung von Gruyère AOP auf 0,5 kg pro Tag und Kuh begrenzt. Grund dafür sind frühere Risiken eines unerwünschten Geschmacks in der Milch durch Stoffe, die in den heutigen Rapssorten nicht mehr vorkommen.

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