Flüssige Aromen von Symrise verleihen Milchprodukten wie Joghurt, Desserts oder Getränken ihren charakteristischen Geschmack – hergestellt mit Prozesstechnologie von GEA.
Quelle: Symrise
Die Symrise AG stärkt ihren Hauptstandort Holzminden in Niedersachsen mit einer neuen Grossmischanlage für flüssige Aromen, die GEA als schlüsselfertiges Projekt errichtet. Seit Sommer 2025 im Aufbau, soll die Anlage im Frühjahr 2026 in Betrieb gehen, wie GEA mitteilt. Die Anlage erhöhe die Kapazität der Aromenproduktion um bis zu 50 Prozent und verkürze Lieferzeiten deutlich.
Der neue Mischbereich mit Vakuumförderung, Pulvereintrag und Anschluss an Reifetanks und Abfüllung ermöglicht flexible Produktionsabläufe. Energieeffiziente Technologien wie Wärmerückgewinnung und optimierte CIP-Reinigung reduzieren den Ressourcenverbrauch. GEA entwickelte zahlreiche Sonderlösungen, etwa zur vollständigen Restentleerung.
Dank der flexiblen Auslegung lassen sich laut Mitteilung sowohl bestehende als auch neue Rezepturen schnell und wirtschaftlich umsetzen. Das sei ein entscheidender Vorteil, um auf Markttrends wie natürliche Aromen und Clean Label reagieren zu können.
Die produzierten Aromen – darunter Vanilleextrakte, Zitrusöle, Fleischaromen oder mentholhaltige Essenzen – werden sowohl intern weiterverarbeitet als auch als Zutaten an die Lebensmittel- und Getränkeindustrie geliefert. Sie kommen in einer Vielzahl von Endprodukten zum Einsatz, von Joghurt und Süsswaren bis hin zu Fertiggerichten und Getränken.