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Mostobsternte fällt schlechter aus als im Vorjahr

Die diesjährige Mostobsternte fällt kleiner aus als letztes Jahr, vor allem bei den Mostbirnen. Dank genügend hohen Konzentratreserven bleibe die Versorgung mit Obstsaft aber gewährleistet, sagt die Herstellerin Ramseier.

Heuer wurde weniger Mostobst verarbeitet als letztes Jahr.

Quelle: Symbolbild SOV

Im Ernteausgleichssystem wurden dieses Jahr rund 59'200 Tonnen Mostäpfel und rund 1600 Tonnen Mostbirnen verarbeitet. Die Erntemenge bei den Mostäpfeln liege damit im Vierjahresdurchschnitt, schreibt der Schweizer Obstverband (SOV) in einer Mitteilung. Zum Vergleich: Letztes Jahr wurden 77'280 Tonnen Mostäpfel geerntet. Mostbirnen wurden dieses Jahr mit 1600 Tonnen deutlich weniger verarbeitet, letztes Jahr waren es 13'176 Tonnen gewesen. Grund dafür ist laut Obstverband die sogenannte Alternanz: Der Fruchtertrag von Obstbäumen schwankt in einem zweijährigen Rhythmus. Der Bio-Anteil lag bei den Mostäpfeln bei 11 % und bei den Mostbirnen bei 16 %.
Ramseier hat genügend Konzentratreserven
Ramseier, die grösste Schweizer Mostobstverwerterin, hat in dieser Saison in ihren beiden Mostereien in Sursee (LU) und Oberaach (TG) 35’070 Tonnen Mostobst verarbeitet, davon 34’200 Tonnen Mostäpfel und 870 Tonnen Mostbirnen. Die verarbeitete Mostapfelmenge habe mit einem Rückgang von etwas mehr als 10 % gegenüber dem Vorjahr den Mengenerwartungen entsprochen, schreibt Ramseier in einer Mitteilung. Die Mostbirnenmenge liege jedoch deutlich unter den Prognosen – sogar mehr als 80 % unter dem Vorjahreswert.
Dank der noch vorhandenen Konzentratreserven aus dem Vorjahr könne Ramseier den Schweizer Markt aber auch im kommenden Jahr vollständig mit Saft aus einheimischem Mostobst versorgen.

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