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Käse: Importe wachsen stärker als Exporte

Die Schweiz hat im Oktober weniger Käse exportiert als im Vorjahresmonat. Insgesamt liegen die Käseexporte zwar über dem Vorjahr, die Importe legten jedoch stärker zu - die Schweiz bleibt eine Nettoimporteurin von Käse.

Die US-Zölle treffen die Käsebranche: Die Exporte in die USA liegen 20 Prozent unter dem Vorjahr.

Quelle: Symbolbild Switzerland Cheese Marketing

Rund 8711 Tonnen Schweizer Käse wurden im Oktober 2025 ins Ausland verkauft. Das sind fast sechs Prozent weniger als im Oktober 2024, wie aus den aktuellen Zahlen der TSM Solutions hervorgeht. Die Kategorie Hartkäse traf es mit einem Exportrückgang von rund -12 Prozent am stärksten. Die Emmentaler-Exporte sanken um 12,6 Prozent, der Gruyère verlor im Export fünf Prozent.
Kumuliert belaufen sich die Exporte von Januar bis Oktober 2025 auf 64’621 Tonnen. Das sind zwei Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. In der kumulierten Betrachtung verlor der Gruyère 7,7 Prozent seines Exportvolumens, der Emmentaler 4 Prozent. Deutlich zulegen konnte die Kategorie Frischkäse/Quark (+16,5 Prozent).
Die Exportmärkte entwickelten sich erwartungsgemäss unterschiedlich: Während in den ersten zehn Monaten dieses Jahres die Käse-Exporte in die EU anstiegen auf 54'388 Tonnen (Vorjahresperiode: 51'938 t), gingen die Exporte in die USA um rund 20 Prozent zurück auf 6094 t (Vorjahr: 7501 t). Die Gruyère-Exporte in die USA sanken im Vergleich zum Vorjahr um rund 16 Prozent auf 3085 t (Vorjahr: 3662 t).
Die Käseimporte von Januar bis Oktober legten mit einem Plus von 2,4 Prozent leicht stärker zu als die Exporte. Mengenmässig (67’452 t) übersteigen die Importe die Exporte. Die Käsenation Schweiz bleibt also weiterhin Nettoimporteurin.

Kärcher - Dezember 2025 Kärcher - Dezember 2025

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