Läderach eröffnet neue Fabrik
Der Schokoladenproduzent Läderach hat in Bilten (GL) seine dritte Fabrik eröffnet. Sie soll weiteres Wachstum ermöglichen. 50 neue Jobs wurden geschaffen.
Die neue Fabrik Bilten 2 wurde Ende Oktober eingeweiht.
Quelle: Läderach
Innerhalb von drei Jahren hat Läderach das Projekt seiner neuen Schokoladenfabrik in Bilten (GL) realisiert. Ende Oktober wurde sie offiziell eingeweiht. Auf einer Fläche von 145 mal 63 Metern ist ein Produktionsgebäude mit einer Höhe von 6,5 Metern sowie ein Hochregallager mit einer Höhe von 20 Metern entstanden, wie Läderach mitteilt.
In der neuen Fabrik Bilten 2 produziert Läderach künftig seine gesamtes Sortiment an Frischschokolade. Ein Teil der Produktgruppen werden aus dem Werk in Ennenda nach Bilten verlagert. In Ennenda würden so zusätzliche Kapazitäten für andere Produktgruppen geschaffen, heisst es in der Mitteilung weiter. Die notwendige flüssige Schokolade, die Couverture, wird nach wie vor am Standort Bilten 1 an der Grabenstrasse produziert und von dort in flüssiger Form an die beiden Produktionsstandorte ausgeliefert. Am neuen Standort beschäftigt Läderach 150 Mitarbeitende. Rund 100 davon kommen aus dem Standort Ennenda, rund 50 weitere wurden neu eingestellt.
Auf dem Dach sind Solarpanels installiert, die den jährlichen Strombedarf von 75 Haushalten bedienen könnten. Spätestens bis zum zweiten Quartal 2026 wird das Gebäude mit Fernwärme von der KVA-Linth beheizt. Ein modulares Konzept macht es möglich, das Produktionsgebäude bei weiterem nachhaltigem Wachstum um bis zu zwei weitere Stockwerke aufzustocken.
Produktionskapazitäten erweitert
Läderach ist in den letzten Jahren stark gewachsen und hat sein internationales Filialnetz auf über 200 Läden verdoppelt. «Unsere Produktions-Kapazitäten wurden mehr und mehr zum Engpass-Faktor», wird CEO Johannes Läderach in der Mitteilung zitiert. «Die neue Produktionsstätte in Bilten gibt uns Raum für weiteres Wachstum und mehr zukunftssichere Arbeitsplätze im Kanton Glarus und damit langfristige unternehmerische Sicherheit.» Am neuen Standort könne man handwerkliche Produktion auf ideale Weise mit der notwendigen Effizienz verbinden, so COO Laurens van den Berg.