Angestellte im Metzgereigewerbe erhalten nächstes Jahr keine allgemeine Lohnerhöhung.
Trotz «intensiver Gespräche» haben der Schweizer Fleisch-Fachverband (SFF) und der Metzgerei-Personalverband der Schweiz (MPV) in ihren Lohnverhandlungen keine Einigung erzielt, teilt der SFF mit. Die Positionen hätten zu weit auseinander gelegen. Für den SFF sei eine generelle Lohnerhöhung «wirtschaftlich nicht tragbar», wie er schreibt. Zwar sei die Teuerung im laufenden Jahr gering gewesen, die Betriebe seien jedoch mit anhaltend sehr hohen Kosten für Ausgangsmaterialien und Energie konfrontiert gewesen.
Der SFF empfiehlt seinen Mitgliedern deshalb, per 1. Januar 2026 individuelle, leistungsorientierte Lohnerhöhungen im Umfang von 0,5 % der gesamten AHV-Lohnsumme zu gewähren. Damit soll der ausserordentliche Einsatz der Mitarbeiter honoriert und die Stabilität der Fleischwirtschaft langfristig gewahrt werden, wie es in der Mitteilung heisst. Der Verband betont ausserdem, dass 2025 die Löhne im Metzgereigewerbe generell um 1,3 Prozent erhöht worden seien (
foodaktuell berichtete).