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250 Chocolaterien sind Läderach nicht genug

Der Schokoladenhersteller Läderach hat in den letzten zwölf Monaten 50 neue Chocolaterien eröffnet. Nächstes Jahr soll der Expansionskurs ähnlich weitergehen. Für 2025 rechnet das Unternehmen mit einem deutlichen Umsatzplus.

CEO Johannes Läderach.

Quelle: zVg

Im November hat der Glarner Schokoladenhersteller Läderach im kanadischen Toronto seine neuste Chocolaterie eröffnet. Es ist der 250. Laden weltweit und zeugt von Läderachs Expansion. Allein in den letzten zwölf Monaten hat das Glarner Unternehmen 50 neue Filialen eröffnet. Für das kommende Jahr seien Eröffnungen «in ähnlichem Umfang vorgesehen», schreibt Läderach in einer Mitteilung.
Auch finanziell läufts gut. Von Januar bis Oktober konnte Läderach den Umsatz um rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern. Auch fürs Gesamtjahr rechnet Läderach mit einem Umsatzwachstum von gut 20 Prozent. Neueröffnungen und organisches Wachstum hätten etwa zu gleichen Teilen zum Wachstum beigetragen, heisst es in der Mitteilung. 2025 erschloss Läderach neue Märkte wie Japan, Ägypten, Thailand und Türkei. Mittlerweile beschäftigt das Familienunternehmen weltweit über 2500 Mitarbeitende und ist in 28 Ländern vertreten, nicht eingerechnet die Mitarbeitenden von Franchise-Partnern im mittleren oder fernen Osten.
Damit die Produktion mit der Expansion Schritt halten kann, hat Läderach Ende Oktober seinen dritten Produktionsstandort im Glarnerland eröffnet (foodaktuell berichtete).  Der Standort «Bilten 2» bietet langfristige unternehmerische Sicherheit für das weitere Wachstum. Das Gebäude kann modular erweitert werden und bei Bedarf um zwei weitere Etagen ausgebaut werden.
Der Chef ist stolz
«Es ist beeindruckend, was die über 2500 Mitarbeitenden im letzten Jahr alles geleistet haben», wird CEO und Verwaltungsratspräsident Johannes Läderach in der Mitteilung zitiert. «Auch 2025 konnten wir die Dynamik unserer Wachstumsstrategie hochhalten – jede Woche eröffnete an einem Ort auf der Welt eine Läderach Chocolaterie. Und das trotz kontinuierlicher Herausforderungen wie den konstant hohen Kakaopreisen oder Zöllen in den USA.»

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