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Hans-Peter Bachmann gewinnt Preis für Lebensmittelqualität und -sicherheit

Hans-Peter Bachmann hat den Werder-Preis und die Werder-Medaille erhalten. Die Werder-Stiftung ehrt damit den Agroscope-Forscher für seine Verdienste in der Forschung zu Lebensmittelsicherheit und Qualität von Käse.

Der Preisträger Hans-Peter Bachmann (Mitte), flankiert von Stiftungsrat Fabian Wahl (l.) und Stiftungspräsident Lorenz Hirt.

Quelle: zVg

Der Stiftungsrat der Prof. J. Werder-Stiftung hat Hans-Peter Bachmann in Anerkennung seiner herausragenden und langjährigen Verdienste in der Forschung zu Lebensmittelsicherheit und Qualität von Käse die Werder-Medaille und den mit 3000 Franken dotierten Werder-Preis 2025 verliehen. Der Preis wurde Bachmann am Donnerstag im Rahmen der Liebefelder Milchtagung im Beisein zahlreicher Vertreter der Bundesbehörden, der Milchbranche, der Universitäten und Fachhochschulen sowie der Lebensmittelindustrie übergeben, wie die Werder-Stiftung mitteilt. Dr. Hans-Peter Bachmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Forschungsgruppe Käsequalität, Kulturen und Terroir von Agroscope, er war früher zudem Mitglied der Geschäftsleitung von Agroscope.
In der Laudatio hob Stiftungsratsmitglied Fabian Wahl die Bedeutung der Arbeit des Preisträgers im Bereich der Lebensmittelsicherheit und der Qualität von Käse hervor. Diese zwei Zielrichtungen zögen sich wie ein roter Faden durch das Wirken des Preisträgers: von der Diplomarbeit im Studium der Lebensmittelwissenschaften zum Thema Weichkäse, bis hin zur Verleihung des Ehrentitels «Master of Cheese Design» aufgrund der Entwicklung des Simmentaler-Original-Käses, einem der wenigen Schweizer Käse, der sich auf eine spezifische Tierrasse fokussiert.
Die Doktorarbeit von Hans-Peter Bachmann zum Thema «Überleben pathogener Mikroorganismen in Rohmilchkäse» und das darauf beruhende Stufenkonzept werden heute noch angewandt und in wissenschaftlichen Publikationen regelmässig zitiert.
International vernetzt
Der Laudator betonte, für Hans-Peter Bachmann sei es stets selbstverständlich gewesen, dass Forschung interdisziplinär sei und es Vernetzung und Austausch auch im internationalen Massstab brauche. So hat der Geehrte bereits im Jahr 2000 das Swiss Food Net (heute Swiss Food Research) mit ins Leben gerufen, das sich seit seiner Gründung zum führenden Themennetzwerk in der Schweizer Forschungslandschaft entwickelt hat und immer noch eine Führungsrolle in der Translation von Forschung in innovative Produkte einnimmt.
Des Weiteren ist die enge Kooperation des Preisträgers mit der International Dairy Federation zu erwähnen, welche in der Durchführung zweier internationaler Konferenzen gipfelte: dem IDF Symposium on Cheese Ripening 2008 und der 2023 in der Schweiz durchgeführten FACE Konferenz.

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